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Ritter Johann (Hans) von Bibra bekundet, dass er von Johann [I.
von Henneberg], Abt von Fulda, einen Abschlag von 400 rheinischen Gulden
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1511-1520
1513 September 20
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist uff Dinstag nach Lamperti nach Christi unnsers lieben Herrn geburt funfftzehenhundert unnd im dreytzehenden iare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Johann (Hans) von Bibra bekundet, dass er von Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, einen Abschlag von 400 rheinischen Gulden von den 2500 Gulden für den Verkauf der Schenkwaldschen Güter erhalten hat. Dies geht auf eine Urkunde von 1512 Februar 9 (uff Montag nach Dorothee virginis unnd Christi unnsers lieben Herrn geburt funfftzehenhundert unnd im zwolfften jare) zurück. Die Quittung für die 400 Gulden datiert auf 1513 Mai 30 (... uff Montag nach sant Urbans des heiligen babstes tag unnd Christi unnsers lieben Herrn geburt funfftzehenhundert unnd im dreytzehenden iare). Nun bekundet Ritter Johann, dass er von Hartmann [Burggraf von Kirchberg], Abt von Fulda, Administrator des Klosters Hersfeld, weitere 100 rheinische Gulden Abschlag erhalten hat. Hartmann und das Kloster Fulda sind Johann und dessen Erben damit nur noch 2000 zu verzinsende rheinische Gulden schuldig. Ritter Johann verzichtet für sich und seine Erben auf alle weiteren Ansprüche auf die bezahlten 500 Gulden gegenüber Abt Hartmann und dem Kloster Fulda. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Von späterer Hand mit Bleistift nachgetragen: (Mackenzell).
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Hans von Bibra ritter mein eigenn hantschrifft [unter der Plica])
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ritter Johann von Bibra
Vgl. hierzu auch Nr. 1425, 1428, 1434, 1435, 1437 und 1438.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.