Kläger: Caspar von der Fechte als Kurator der Lucia Orth, geb. von Spreckelsen, Witwe des Hans Georg Orth, Kaufmann und Bürger zu Hamburg.- Beklagter: Johann tho Westen, Bürger zu Hamburg, Paul Jaens, Johann Schrötteringk als Vormund der Kinder des Lt. Simon Schötteringk sowie Johann Lütkens und Jürgen von Langen, namens ihrer Frauen, sämtlichals Erben des Paul Jaens (der Ältere) in Hamburg.- Streitgegenstand: Citationis super nullitate et compulsorialium; Einweisung der Beklagten in zwei Brauerben der Kläger am Rödingsmarkt sowie eigenmächtigte und gewalttätige Inbesitznahme einer Partie Waid (indigoartiger Farbstoff) im Packhaus des Hans Georg Orth in einem Streit zwischen den Parteien um Schuldforderungen gegen Hans Georg Orth
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Kläger: Caspar von der Fechte als Kurator der Lucia Orth, geb. von Spreckelsen, Witwe des Hans Georg Orth, Kaufmann und Bürger zu Hamburg.- Beklagter: Johann tho Westen, Bürger zu Hamburg, Paul Jaens, Johann Schrötteringk als Vormund der Kinder des Lt. Simon Schötteringk sowie Johann Lütkens und Jürgen von Langen, namens ihrer Frauen, sämtlichals Erben des Paul Jaens (der Ältere) in Hamburg.- Streitgegenstand: Citationis super nullitate et compulsorialium; Einweisung der Beklagten in zwei Brauerben der Kläger am Rödingsmarkt sowie eigenmächtigte und gewalttätige Inbesitznahme einer Partie Waid (indigoartiger Farbstoff) im Packhaus des Hans Georg Orth in einem Streit zwischen den Parteien um Schuldforderungen gegen Hans Georg Orth
211-2_O 11
O 1126
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> O
1626-1641
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Ulrich Stieber. Beklagte: Dr. (Heinrich) Eilinck (1638), Dr. Lucas Goll (1640) und Dr. (Barthold) Gießenbier.- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1638-1641.- Darin: Aktenstücke aus dem Streit der Parteien vor Hamburger Gerichten 1626-1636.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11281 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ