Gf. Reinhard II. von Hanau bekundet, dass er Henne Ulner von Dieburg auch wegen seiner Ganerben, anstatt und wegen Gf. Philipp von Rieneck d.Ä., Sohn seiner (des A.) Tochter (Katharina), Lehen an der Kahl gelegen, nämlich Wegschlüchtern, Schöllkrippen, Hochkoln, Kalde und Uffkalde mit Gerichten, Wald, Wasser, Weide, allen Nutzen und Rechten, wie Urkunden der Grafschaft Rieneck darüber ausweisen, zu einem Mannlehen unter Vorbehalt der Rechte des Grafen Philipp verliehen und Henne Ulner von Dieburg den Lehenseid geleistet habe. Der A. bekundet, dass sobald Gf. Philipp von Rieneck 14 Jahre alt sei - er werde am nächsten Pfingstdienstag (10.6.) 7 Jahre alt - Henne Ulner von Dieburg oder seine Erben in Jahresfrist danach das Mannlehen von diesem empfangen solle.