Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Graf Johann von Solm, als dem Ältesten seines Geschlechts, gemeinsam mit seinen Brüdern Philipp und Bernhar...
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B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 5 1471-1500
1478 Mai 28, Heidelberg
Ausfertigung (dt.), Pergament (20,1-21 x 36,5 cm), rundes, rotes Wachssiegel in brauner Siegelschüssel (beschädigt), an Pergamentstreifen anhängend, stark beschädigt (abgebrochene Fragmente liegen bei) erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heidelberg vff dornstag nach Vrbani anno domini millesimo quadringentesimo septuagesimo octauo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Graf Johann von Solm, als dem Ältesten seines Geschlechts, gemeinsam mit seinen Brüdern Philipp und Bernhard, mit den Mann- und Burglehen zu Lindenfels, Sassenheim, Eschborn und Kaub, ausgenommen die kurpfälzischen Burgmänner und Rechte, die durch den Tod ihrer Mutter Gräfin Anne [von Solms geb. von Kronberg], der Tochter des verstorbenen Frank des Älteren von Kronberg, an sie übergegangen sind. Dies sind die Kronberger Eigengüter im Dorf Sossenheim (Soßheim), auf die die pfälzischen Vorfahren 700 Pfund Heller bewiesen haben, ausgenommen der Hof, ein Drittel an der Mühle und andere Zinsen und Gülten, die er vor dieser Vereinbarung von Johann Sooneck von Waldeck gekauft hatte sowie 100 Pfund auf der halben Hube zu Eschborn (Eschbronn). Zusätzlich haben die pfälzischen Vorfahren das Kauber (Cube) Burglehen mit 200 Pfund von einer eigenen Hube zu Eschborn (Aschbronne) bewiesen, sodass Frank von Kronberg und sein ältester Erbe dort Burgmann sein sollen, wobei beim Fehlen von männlichen Erben auch die älteste Tochter nachfolgen könne.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Pfaltzgrauen lehenbrief vber etliche güttere zu soßheym vnnd aschbronne etc. (2) anno 1478 (3) C ij (4) No: 26. (5) 1478 (6) No .i.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Eschborn (Aschronne/ Eschbron/ Eschbronne) (Main-Taunus-Kreis, Hessen) (2) Heidelberg (Baden-Württemberg) (3) Kaub (Cube) (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) (4) Lindenfels (Lkr. Bergstraße Hessen) (5) Sossenheim (Soßheim/ Soßheym/ Soßenheim) (Stadt Frankfurt a. M., Hessen) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Solms, Johann von, Graf (Sohn der Anne von Solms und Bruder des Philipp und Bernhard von Solms, Enkel von Frank von Kronberg dem Älteren) (3) Solms, Philipp von (Sohn der Anne von Solms und Bruder des Johann und Bernhard von Solms, Enkel von Frank von Kronberg dem Älteren) (4) Solms, Bernhard von (Sohn der Anne von Solms und Bruder des Philipp und Bernhard von Solms, Enkel von Frank von Kronberg dem Älteren) (5) † Solms, Anne, Gräfin von (Tochter des Frank von Kronberg der Ältere, Mutter von Johann, Philipp und Bernhard von Solms) (6) † Kronberg der Ältere, Frank von (Vater von Anne von Solms und Großvater von Johann, Philipp und Bernhard von Solms (7) Johann Sooneck von Waldeck
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Graf Johann von Solm, als dem Ältesten seines Geschlechts, gemeinsam mit seinen Brüdern Philipp und Bernhard, mit den Mann- und Burglehen zu Lindenfels, Sassenheim, Eschborn und Kaub, ausgenommen die kurpfälzischen Burgmänner und Rechte, die durch den Tod ihrer Mutter Gräfin Anne [von Solms geb. von Kronberg], der Tochter des verstorbenen Frank des Älteren von Kronberg, an sie übergegangen sind. Dies sind die Kronberger Eigengüter im Dorf Sossenheim (Soßheim), auf die die pfälzischen Vorfahren 700 Pfund Heller bewiesen haben, ausgenommen der Hof, ein Drittel an der Mühle und andere Zinsen und Gülten, die er vor dieser Vereinbarung von Johann Sooneck von Waldeck gekauft hatte sowie 100 Pfund auf der halben Hube zu Eschborn (Eschbronn). Zusätzlich haben die pfälzischen Vorfahren das Kauber (Cube) Burglehen mit 200 Pfund von einer eigenen Hube zu Eschborn (Aschbronne) bewiesen, sodass Frank von Kronberg und sein ältester Erbe dort Burgmann sein sollen, wobei beim Fehlen von männlichen Erben auch die älteste Tochter nachfolgen könne.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Pfaltzgrauen lehenbrief vber etliche güttere zu soßheym vnnd aschbronne etc. (2) anno 1478 (3) C ij (4) No: 26. (5) 1478 (6) No .i.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Eschborn (Aschronne/ Eschbron/ Eschbronne) (Main-Taunus-Kreis, Hessen) (2) Heidelberg (Baden-Württemberg) (3) Kaub (Cube) (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) (4) Lindenfels (Lkr. Bergstraße Hessen) (5) Sossenheim (Soßheim/ Soßheym/ Soßenheim) (Stadt Frankfurt a. M., Hessen) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Solms, Johann von, Graf (Sohn der Anne von Solms und Bruder des Philipp und Bernhard von Solms, Enkel von Frank von Kronberg dem Älteren) (3) Solms, Philipp von (Sohn der Anne von Solms und Bruder des Johann und Bernhard von Solms, Enkel von Frank von Kronberg dem Älteren) (4) Solms, Bernhard von (Sohn der Anne von Solms und Bruder des Philipp und Bernhard von Solms, Enkel von Frank von Kronberg dem Älteren) (5) † Solms, Anne, Gräfin von (Tochter des Frank von Kronberg der Ältere, Mutter von Johann, Philipp und Bernhard von Solms) (6) † Kronberg der Ältere, Frank von (Vater von Anne von Solms und Großvater von Johann, Philipp und Bernhard von Solms (7) Johann Sooneck von Waldeck
Bezug zu: HStAD, A 1 Nr. 145/3, B 9 Nr. 577 und B 9 Nr. 799
Burglehen, Mannlehen
(1) Pfalzgräflicher Lehenbrief über etliche güther zu Soßenheim und Eschborn. 1478 (2) Mai 2[8] (3) B. No 77
#Kurpfalzurkunden
Burglehen, Mannlehen
(1) Pfalzgräflicher Lehenbrief über etliche güther zu Soßenheim und Eschborn. 1478 (2) Mai 2[8] (3) B. No 77
#Kurpfalzurkunden
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 1:40 PM CEST
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