Gutshaus Groß Pankow
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N20-1004 N20-1000
o. Sign
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern >> 01. Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
September 2003
Enthält u.a.: Gutshaus Groß Pankow (10 km SW von Pritzwalk) Eingeschossiger, 9-achsiger Putzbau mit zwei zweigeschossigen Seitentrakten und gestuftem Mansarddach. Dieses ist in zwei Etagen ringsum mit Dachgauben besetzt. Der Mittelrisalit ist zweigeschossig und 3-achsig. Im Obergeschoss mit Rundfenster und spitz übergiebelt. Darunter das Portal mit Balkon, der von 4 Pfeilern gestützt wird. Im Giebel das Wappen der Fam. Gans Edle Herren zu Putlitz. Dasselbe in der Wetterfahne auf dem Dach. Hinten eine große Terrasse und ebenso wie die Hoffront spitz übergiebelt. Rechts eine offene Veranda. Das GH wurde 1800 errichtet und 1824 vervollständigt. Jetzt rückerworben von einem Nachfahren der Fam. Gans Edle Herren zu Putlitz (Prof. d. Augenheilkunde) und zu einer Augenklinik umfunktioniert. Im Umfeld ein wunderschöner Landschaftspark mit Teich und Kanal sowie einige ehemal. Wirtschaftsgebäude. Eines davon wurde zu einem Hofcafé gestaltet. Bild 1: Gutshaus Groß Pankow Bild 2: Rechte Seitenfront des Gutshauses Bild 3: Blick vom Park zum GH
Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ