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Heinrich Wisent, Bürger von Neumarkt, bekundet, dass Abt Friedrich von St. Emmeram ihm die Wiese, genannt Sand Haymerans wis nachst bei der Pilsach, als Leibgeding auf Lebenszeit gegen einen jährlichen Zins verliehen hat. S: Stadt Neumarkt
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Heinrich Wisent, Bürger von Neumarkt, bekundet, dass Abt Friedrich von St. Emmeram ihm die Wiese, genannt Sand Haymerans wis nachst bei der Pilsach, als Leibgeding auf Lebenszeit gegen einen jährlichen Zins verliehen hat. S: Stadt Neumarkt
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 876
Registratursignatur/AZ: Kasten 10, Schublade Nr. 28, Nr. 4
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> II. 1251-1400
1392 März 26
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ein an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschehen do man zalt nach Cristi gepu{o}rt drewtzehn hundert jar und in dem zwai und newentzigistem jare dez erichtags nach dem suntag ze Mitter vasten Letare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: Urk. restauriert am 22.12.2015 (RBericht: Az. 4320.1-4/10/6)
Jahr: 1392
Monat: 3
Tag: 26
Äußere Beschreibung: 18x28 cm
Wisent: Heinrich, Bürger von Neumarkt
Weidenberg: Friedrich von, Abt von Sankt Emmeram
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Friedrich II. von Weidenberg
Pilsach (Fluss)
Neumarkt i.d. OPf. (Lkr. Neumarkt i.d. OPf.): Siegel
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.