Klage auf Einhaltung eines Privilegs Herzog Johanns, ältesten Sohns zu Jülich, Kleve und Berg, von 1511 für die jül.-berg. Ritterschaft, wodurch „Sprach und Forderung aus Briefund Siegel“ Eingesessener und Ausländischer gegen die eingesessene Ritterschaft nicht gestattet sein sollen. Klage auf Abweisung der Forderung des Kaspar, der sich Scheiffart von Merode nennt, von 100 Goldgulden Jahrrente und seines Anspruchs auf die Hälfte von Schloß und Herrschaft Hemmersbach und Sindorf (beide Kr. Bergheim). Kaspar habe diese Forderungen von seinem Vater Werner, der sich Scheiffart von Merode nennt, geerbt. Er hat die umstrittenen Forderungen dem Grafen Werner von Salm zediert. Der Herzog von Jülich, Kleve und Berg läßt ein, daß das Privileg von 1511 nur im Rahmen des gemeinen Rechts gelte und das RKG nicht zuständig sei.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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