Alle Lehnsstücke, die die Erben der von Hanstein und der von Spedt innegehabt haben: 1.) zu Frielingen [Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; ...
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Urk. 14, 1810
A I u, von Baumbach sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Baumbach, Nr. 61
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Ba >> Baumbach, von >> 1800-1829
1820 Juli 06
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Alle Lehnsstücke, die die Erben der von Hanstein und der von Spedt innegehabt haben: 1.) zu Frielingen [Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 2.) zu Gersdorf [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 3.) zu Willingshain [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 4.) zu Ambirterode [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg; 6.) zu Heiligenborn [Wüstung auf der Gemarkung Frielingen, Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 7.) zu Keudelbach [Wüstung auf der Gemarkung Frielingen (?), Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 8.) ein wüstes Gut zu Heddersdorf [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] (Hertingsdorf); 9.) ein Haus und Acker zu Aula [heute Oberaula, Gem., Schwalm-Eder-Kr.]; 10.) ein wüstes Gut zu Reimboldshausen [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 11.) die Wüstung zu Allendorf [Ortsteil der Gem. Kirchheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 12.) Lehen zu Mengshausen [Ortsteil der Gem. Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]. Die Vorbesitzer der Lehen waren Anna Elisabeth von Spedt, geborene von Hanstein, ihre Kinder und Enkel Rabe Dietrich von Spedt und dessen Schwester Anna Elisabeth von Völkershausen, sowie der Sohn Rabe Dietrichs von Spedt verstorbener Schwester, Rabe Dietrich von Bernsdorf. Die Lehen wurden danach unter dem Namen Schafshof und Rodisches Gut an den Oberst Karl Gustav von Meisenbug verkauft. Anschließend gelangten sie an den Geheimen Rat und Oberamtmann Hans Eitel Diede zum Fürstenstein und seine Ehefrau Euphrosine Susanne, geborene Freiin von Degenfeld, darauf an ihre Deszendenten, die Kinder des Wilhelm Christoph Diede zum Fürstenstein und seine Schwester Sophia Margaretha, verheiratete Löw von und zu Steinfurt. Nun gehen sie an die Belehnten über.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm Leberecht von Baumbach zu Nentershausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm Leberecht von Baumbach zu Nentershausen
Belehnte/r: Obervorsteher Wilhelm Leberecht von Baumbach zu Nentershausen und die Kinder seines verstorbenen Bruders, des Landrats Ludwig Wilhelm von Baumbach zu Nentershausen, Sophie Luise Henriette Friederike, Friedrich Karl Wilhelm August, Wilhelm Ernst Friedrich Julius Karl Christian, Ernst Wilhelm Ludwig Moritz, Luise Sophie Caroline Charlotte Philippine, verheiratete von Baumbach, sowie weitere sechs Kinder unter der Vormundschaft ihrer Mutter Christiane Sophie von Baumbach, geborener von Wangenheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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