Vertrag zwischen dem Stift Comburg und dem Erbschenken Friedrich von Limpurg über nachfolgende Punkte: arrestierte Gült im Fischertal, Wildgehege auf dem Einkorner Wald, Bannwein zu Gschlachtenbretzingen, Hanna Otterbachs Frevel, Hoffstatt zu Rappoltshofen, die sog. Nieder-Wiese zu Hirschfelden, Frevel des Färbers zu Obersontheim (Suntheim), Einzug eines Handlohns vom Raigel Acker, Endres Vienkorns Ackerstücklein zu Geifertshofen, Heiligenrechnung daselbst, Untergang des Heiligen Hölzleins ebendaselbst, Untergang zu Ober-Fischach, kleiner Zehnten zu Michelbach (an der Bilz), Heiligen Wiesen zu Geifertshofen, zwei neue Zimmer daselbst.
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Vertrag zwischen dem Stift Comburg und dem Erbschenken Friedrich von Limpurg über nachfolgende Punkte: arrestierte Gült im Fischertal, Wildgehege auf dem Einkorner Wald, Bannwein zu Gschlachtenbretzingen, Hanna Otterbachs Frevel, Hoffstatt zu Rappoltshofen, die sog. Nieder-Wiese zu Hirschfelden, Frevel des Färbers zu Obersontheim (Suntheim), Einzug eines Handlohns vom Raigel Acker, Endres Vienkorns Ackerstücklein zu Geifertshofen, Heiligenrechnung daselbst, Untergang des Heiligen Hölzleins ebendaselbst, Untergang zu Ober-Fischach, kleiner Zehnten zu Michelbach (an der Bilz), Heiligen Wiesen zu Geifertshofen, zwei neue Zimmer daselbst.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 375 S U 304
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 375 S Comburg, Benediktinerkloster, ab 1488 Chorherrenstift
Comburg, Benediktinerkloster, ab 1488 Chorherrenstift >> 10. Verträge mit verschiedenen Herrschaften >> 10.5 Verträge mit den Schenken von Limpurg >> Pergamenturkunden
1568 September 14 (uff dienstag nach Mariä gepurt den 14. September)
Urkunden
Siegler: Bischof Friedrich von Würzburg, Schenk Friedrich von Limpurg und Stift Comburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: an einer blau-weiß-rot-gelb seidenen Schnur hängendes Siegel des Bischofs von Würzburg und die Siegel der Vertragsparteien in hölzernen Kapseln
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: an einer blau-weiß-rot-gelb seidenen Schnur hängendes Siegel des Bischofs von Würzburg und die Siegel der Vertragsparteien in hölzernen Kapseln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Comburg, Benediktinerkloster, ab 1488 Chorherrenstift (Bestand)
- 10. Verträge mit verschiedenen Herrschaften (Gliederung)
- 10.5 Verträge mit den Schenken von Limpurg (Gliederung)
- Pergamenturkunden (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland