Natoriatsinstrument, des Christian Hindelang von Meersburg, Kandidaten der Rechte, über die Wunderkuren, das Leben und die Taten des Kanonikus Wilhelm von Kloster Rot. In Anwesenheit von Abt Matheus von Schussenried, Peter Martin Bendel, Pfarrer in Euerhardszell, Franz Schleich, Kellermeister des Klosters Schussenried, Berthold Barter, gewesenen Rats zu Ehingen und Wilhelm Rorer, Sekretär des Klosters, werden auf Wunsch Abts Joachim von Rot die Geistlichen Johann Mesmer von der Pfarrei Eggmansriedt und Johannes Hege, Pfarrer in Winterstetten, verhört, was sie über das Leben des Kanonikus Wilhelm von Rot wissen. Der erstere sagt unter Eid aus, er habe in Wilhelm keine Zeichen von Heiligkeit und kein Wunder gefunden, doch habe man ihn wegen seiner Frömmigkeit "unseren Herrgott" genannt. Er sei stets melancholisch gewesen und habe sich abgesondert. Johannes Hege sagt, er habe mit Wilhelm studiert und dieser habe sich so gut aufgeführt wie kein anderer. Über seine Frömmigkeit und sein "engelgleiches" Wesen werden eine ganze Reihe Beispiele angeführt. Siegler: Christian Hindelang; er bestätigt zugleich mit seinem Notarszeichen. Orig. Perg., (stark vergilbt), 1 S. fehlt.
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Natoriatsinstrument, des Christian Hindelang von Meersburg, Kandidaten der Rechte, über die Wunderkuren, das Leben und die Taten des Kanonikus Wilhelm von Kloster Rot. In Anwesenheit von Abt Matheus von Schussenried, Peter Martin Bendel, Pfarrer in Euerhardszell, Franz Schleich, Kellermeister des Klosters Schussenried, Berthold Barter, gewesenen Rats zu Ehingen und Wilhelm Rorer, Sekretär des Klosters, werden auf Wunsch Abts Joachim von Rot die Geistlichen Johann Mesmer von der Pfarrei Eggmansriedt und Johannes Hege, Pfarrer in Winterstetten, verhört, was sie über das Leben des Kanonikus Wilhelm von Rot wissen. Der erstere sagt unter Eid aus, er habe in Wilhelm keine Zeichen von Heiligkeit und kein Wunder gefunden, doch habe man ihn wegen seiner Frömmigkeit "unseren Herrgott" genannt. Er sei stets melancholisch gewesen und habe sich abgesondert. Johannes Hege sagt, er habe mit Wilhelm studiert und dieser habe sich so gut aufgeführt wie kein anderer. Über seine Frömmigkeit und sein "engelgleiches" Wesen werden eine ganze Reihe Beispiele angeführt. Siegler: Christian Hindelang; er bestätigt zugleich mit seinem Notarszeichen. Orig. Perg., (stark vergilbt), 1 S. fehlt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 888
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> III. Beziehungen zum Orden und Inneres Leben >> 2. Inneres Leben des Klosters
1629 Januar 12
Urkunden
Barter, Berthold; gewesener Rat, Ehingen
Bendel, Peter Martin; Pfarrer, Eberhardzell
Hege, Johannes; Pfarrer, Winterstetten
Hindelang, Christian; Notar, Präfekt
Mesmer, Johann; Pfarrer, Eggmannsried
Rorer, Wilhelm, Sekretär, Rot
Schleich, Franz, Kellermeister, Schussenried
Wilhelm, Mönch, Abtei Pfäffers, Kanonikus zu Rot
Bad Schussenried BC
Eberhardzell BC
Eggmannsried : Unterschwarzach, Bad Wurzach RV
Ehingen (Donau) UL
Meersburg FN
Winterstetten : Leutkirch im Allgäu RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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- Urkunden (Gliederung)
- III. Beziehungen zum Orden und Inneres Leben (Gliederung)
- 2. Inneres Leben des Klosters (Gliederung)