Rembrandt (zugeschrieben) "Männliches Bildnis" / "Porträt eines jungen Mannes" [Erwähung im Schriftverkehr: ein alter Gelehrter dargestellt], Gemälde, 118 x 96,5 cm, Signatur oben rechts mit Anfangsbuchstaben R [laut Gutachten "Rembrandt, 1635"] ;. Frans Hals (zugeschrieben) "Frauenporträt", Bild;. Jan van de Capelle "Marine", großes Bild;. Jakob van Ruisdael "Baumlandschaft", großes Bild;. Jan van Goyen "Blick auf Den Haag", Bild;. Domenico Tiepolo "Kreuzschleppung", Bild;. Cranach "Adam und Eva", kleines Rundbild, signiert und datiert;. Antonis Mor "Porträt", Bild;. Goya "Kinderbildnis", Bild;. Frans Hals "Frauenporträt", kleines Bild [vermutlich zweites Bild dieser Art];. Antonis Mor "Männerbild", Bild [vermutlich zweites Bild dieser Art]. Francois Boucher, o.T., Bild;. Rembrandt (zugeschrieben) "Männliches Bildnis", Bild;. Kamper "Porträt", Bild. Rembrandt (zugeschrieben) "Landschaft", Bild
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Rembrandt (zugeschrieben) "Männliches Bildnis" / "Porträt eines jungen Mannes" [Erwähung im Schriftverkehr: ein alter Gelehrter dargestellt], Gemälde, 118 x 96,5 cm, Signatur oben rechts mit Anfangsbuchstaben R [laut Gutachten "Rembrandt, 1635"] ;. Frans Hals (zugeschrieben) "Frauenporträt", Bild;. Jan van de Capelle "Marine", großes Bild;. Jakob van Ruisdael "Baumlandschaft", großes Bild;. Jan van Goyen "Blick auf Den Haag", Bild;. Domenico Tiepolo "Kreuzschleppung", Bild;. Cranach "Adam und Eva", kleines Rundbild, signiert und datiert;. Antonis Mor "Porträt", Bild;. Goya "Kinderbildnis", Bild;. Frans Hals "Frauenporträt", kleines Bild [vermutlich zweites Bild dieser Art];. Antonis Mor "Männerbild", Bild [vermutlich zweites Bild dieser Art]. Francois Boucher, o.T., Bild;. Rembrandt (zugeschrieben) "Männliches Bildnis", Bild;. Kamper "Porträt", Bild. Rembrandt (zugeschrieben) "Landschaft", Bild
0-1-4 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1933 - 2000 (alt: Bestand IV) >> (Bestand 0-1-4) bis 31.03.1957 >> 31 Kulturamt >> Kunstsammlungen >> Gutachten
1941
Enthält: S. 217, 231, 237-239, 245-246, 255-256, 261-265, 269-279, 287-289, 293-297, 301, 305-307, 337-340, 389, 397-402, 405-411, 423-431: Bitte um Zuschreibung an Dr. E. Plietzsch (Berlin), 19.07.1941, Hupp nimmt an, dass ihm das Bild (Rembrandt) demnächst vorgelegt wird, Hupp vermutet als Künstler Bol und weitere Details: gekauft von einem westdeutschen Industriellen auf Versteigerung bei van Marle und Bignell (Lange Voorhout 58, Den Haag) am 01.07.[1941] - laut Katalog: Abb. in Art News (25.11.1933, Nr. 8), ausgestellt in Burlington House London 1912 unter Nr. 81, Hinweis zur Provenienz "stammt das Gemälde aus der Sammlung W. G. Hicks Beach" (versteigert am 03.07.1933 in London unter Nr. 62) sowie wörtlich aus dem Katalog Den Haag "Het schilderij was vroeger gemerkt en 1636 gedateerd"; Antwort 28.07.1941, Hupp erwähnt Schreiben vom 25.07. [nicht vorhanden] und erwähnt Gemälde von Jan van der Heyden [siehe nächster Vorgang in dieser Akte]; Nachfrage nach Stand der Angelegenheit an Herrn Dr. H. Poensgen, 30.07.1941, bzgl. Kauf des Rembrandt womöglich als Geschenk zum 70. Geburtstages von Herrn Dr. Ernst Poensgen (nach Besprechung mit Herrn Dr. Steinberg) [gemeint ist vermutlich eine Schenkung von Poensgen an die Stadt bzw. Kunstsammlungen anlässlich des Geburtstages, siehe S. 305], Hupp zweifelt an Echtheit; Antwort von Plietzsch, Berlin 02.08.1941, Plietzsch führt Argumente an gegen Echtheit des Rembrandt, z.B. keine Erwähnung in Buch zu Rembrandt von Bredius 1935 (unter Mitarbeit von Herrn Schneider) obwohl das Bild 1912 in London ausgestellt wurde sowie 1932 versteigert und 1933 abgebildet wurde [Titel genannt, aber unleserlich]; Antwort an Herrn Dr. Steinberg, 06.08.1941, Hupp schlägt [vermutlich] Alternativen zum möglichen Geschenk des Rembrandt vor: von Galerie Paffrath das Bild von Frans Hals mit Erwähnung von Expertisen oder auch von Galerie Paffrath das Bild von Jan van de Capelle oder von Galerie Bammann das Bild von Jakob van Ruisdael, Erwähnung des beigefügten "Stammbaum und literarischer Nachweise", Hupp erklärt, dass Bamman das Bild schon Herrn Direktor Maulick "zu dem gleichen Zweck wie heute" angeboten habe; Antwort an Herr Dr. Poensgen, 11.08.1941, Hinweis zur Provenienz Ruisdael "Berliner Besitzer" (nach Bamann) sowie "Herr H. W. Lange, Bellevuestr. 7" (nach Plietzsch) sowie Erwähnung eines kleinen Rundbildes von Cranach (aus Amsterdam) und Angebote von Julius Böhler (van Goyen und Domenico Tiepolo), Hupp wartet noch auf Angebote von Haberstock und Bornheim, Hupp listet Übersicht der möglichen Bilder auf: Rembrandt, Jan van Goyen (bei Hoogendijk), Cranach (bei Hoogendijk), Antonis Mor (bei Hoogendijk), Frans Hals, Jan van de Capelle, Ruisdael sowie 2 Bilder, die Rembrandt zugeschrieben werden (befinden sich in Utrecht); Antwort von Dr. Helmuth Poensgen, Düsseldorf 12.08.1941, an Dr. Hupp, Poensgen möchte abwarten bzgl. der beiden Rembrandt-Bilder sowie Erwähnung Ruisdael und Cranach; Antwort 12.08.1941, Hupp bemerkt, dass Cranach nicht in Monographie von Friedländer verzeichnet ist und vermutet Neuentdeckung (zweifelt nicht an Echtheit), Hupp bemerkt, dass eines der Rembrandt-Bilder in Utrecht "neuerdings nicht als eigenhändig anerkannt, weil es in den letzten Büchern fehlt"; Antwort von Dr. W. Steinberg, Düsseldorf 14.08.1941, Steinberg möchte Bilder in Utrecht besichtigen; Antwort an Herrn Dr. Steinberg, 15.08.1941, Hupp möchte auch nach Utrecht fahren; Antwort an Herrn Dr. Poensgen, 15.08.1941, bzgl. Originale in Utrecht sowie Angebot des Boucher von Julius Böhler, aber französisches Bild kommt für den Zweck nicht in Frage; Antwort an Dr. Helmut Poensgen, Düsseldorf 20.08.[korrigiert]1941, Cranach wird aus Berlin zur Ansicht gesendet sowie Angebot von 3 Bildern aus Paris (Goya, Frans Hals und Antonis Mor), Hupp hat [den anderen ?] Frans Hals bei Paffrath besichtigt mit Bemerkung, dass das Bild vermutlich in Holland erworben wurde "Aus holländischem Besitz kommt das Stück nämlich bestimmt"; Antwort an Herrn Dr. Poensgen, 23.08.1941 [handschriftlich], Hupp berichtet von Rembrandt und dass das Bild wohl zurückgegeben wurde "[...] auf diese Weise wäre Herr Tietje aus der ganzen Sache heraus" sowie Hinweise auf mögliche Zuschreibung zu Rembrandt-Schüler (vielleicht Flinck oder Bol) und "Vorlage des Meisters dürfte eine Radierung aus dem Jahre 1634 sein"; Antwort an Dr. Poensgen, 25.08.1941, Hupp bemerkt Rembrandt Bildnis mit Expertise von Friedländer und Landschaft mit Expertise von Bredius sowie Provenienzangabe auf der Rückseite der Fotos (!) "Hinweis auf die Sammlung Hope" (nach Hofstede de Groot wohl mehrere Bilder mit Name Hope), Hupp bezweifelt beide Expertisen; Antwort an Herrn Dr. Helmut Poensgen, 28.08.1941, Hupp erwähnt Kamper (bei Hoogendijk), das für Erwerbung in Frage kommt; Antwort an Herrn Dr. Helmut Poensgen, 23.09.1941, Hupp schickt Bekannten nach Berlin, um Ruisdael zu besichtigen (aber vielleicht vom Besitzer bereits nach Tirol verbracht) sowie Annahme, dass "die endgültige Wahl auf die beiden Bilder in Holland, den Cranach und den van Goyen, fallen wird", Hupp ist für Cranach, Erwähnung Bild von Camper "das bekanntlich Herr Ernst Poensgen erwerben will [...]", Erwähnung Tintoretto (er vermutete zunächst "Auferstehung Christi", es ist aber ein Porträt des Meisters), der wohl nicht in Frage kommt; Bitte um Zuschreibung an Dr. Plietzsch, 14.11.1941, Hupp erwähnt Besuch eines Herrn aus Duisburg, "der in Amsterdam bei Goudstikker ein Bild gekauft hatte, das einen alten Gelehrten darstellte und laut Expertise von Bredius ein Frühwerk von Rembrandt sein sollte"; Bitte um Geduld 17.11.1941; Kopie des niederländischen Gutachtens von Herrn Dr. Ir. A. M. de Wild an Herrn Dr. Tietje (Amsterdam), 'S-Gravenhage 19.11.1941; Übersetzung des Gutachtens von Dr. Ir. A. M. de Wild, Echtheit bestätigt auch von Herrn Prof. Dr. W. R. Valentiner aus Detroit; Antwort von Herrn Dr. H. Tietje, Amsterdam 20.11.1941, an Dr. Hupp [Kopie auch vorhanden], Tietje erwähnt "Gelegentlich Ihrer beiden Besuche in Holland versprachen Sie mir, dass Sie mir eventuell die Gemälde zeigen würden, die für Herrn Dr. Ernst Poensgen ausgesucht würden. Man hat mir inzwischen erzählt, dass für Herrn Poensgen als Geschenk ein Cranach [...] und ein Van Goyen [...] gekauft worden sind"; Hupp rechtfertigt Vorgehen 28.11.1941.
Akten
Gutachten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ