Andre Stromayer von Alburg bekundet, dass Abt Friedrich von St. Emmeram ihm den Nyderhof des Klosters in Alburg für sechs Jahre übertragen hat, wobei die ersten drei Jahre abgabenfrei gegenüber dem Kloster und dem Vogt, Herzog Albrecht [von Bayern-Straubing], sein sollen, nachdem die herzoglichen Amtleute Friedrich Chamerauer, Kammermeister, und Liebhart Kürner, Landschreiber in Niederbayern, ihm die Abgabenfreiheit für die Vogtei gewährt haben. Darüber setzt er Heinrich Süss von Kagers, Richter von Aiterhofen, und Heinrich Pächtelmayr von Wimpassing zu Bürgen. S1: Heinrich Süss, Richter von Aiterhofen. S2: Liebhart Kürner, Landschreiber in Niederbayern. S3: Hans Neusäzzer, Kastner von Straubing
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Andre Stromayer von Alburg bekundet, dass Abt Friedrich von St. Emmeram ihm den Nyderhof des Klosters in Alburg für sechs Jahre übertragen hat, wobei die ersten drei Jahre abgabenfrei gegenüber dem Kloster und dem Vogt, Herzog Albrecht [von Bayern-Straubing], sein sollen, nachdem die herzoglichen Amtleute Friedrich Chamerauer, Kammermeister, und Liebhart Kürner, Landschreiber in Niederbayern, ihm die Abgabenfreiheit für die Vogtei gewährt haben. Darüber setzt er Heinrich Süss von Kagers, Richter von Aiterhofen, und Heinrich Pächtelmayr von Wimpassing zu Bürgen. S1: Heinrich Süss, Richter von Aiterhofen. S2: Liebhart Kürner, Landschreiber in Niederbayern. S3: Hans Neusäzzer, Kastner von Straubing
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 809
Registratursignatur/AZ: Kasten 8, Schublade Nr. 7, Nr. 7
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> II. 1251-1400
1387 Januar 10
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: drei an Presseln anhängende Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschehen do man zalt von Christes gepu{e}rt drewtzehen hundert jar und darnach in dem syben und achczigistem jar dez nachsten pfincztages nach de O{e}bristen.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1387
Monat: 1
Tag: 10
Äußere Beschreibung: 26x41 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Daz ist geschehen do man zalt von Christes gepu{e}rt drewtzehen hundert jar und darnach in dem syben und achczigistem jar dez nachsten pfincztages nach de O{e}bristen.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1387
Monat: 1
Tag: 10
Äußere Beschreibung: 26x41 cm
Stromayer: Andre, von Alburg
Weidenberg: Friedrich von, Abt von Sankt Emmeram
Bayern: Albrecht II., Herzog von
Chamerauer: Friedrich, Kammermeister
Kürner: Liebhart, Landschreiber in Niederbayern
Süss: Heinrich, von Kagers, Richter von Aiterhofen
Pächtelmayr: Heinrich, von Wimpassing
Neusäzzer: Hans, Kastner von Straubing
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Friedrich II. von Weidenberg
Alburg (krfr.St. Straubing): Höfe \ Niedernhof
Straubing (krfr.St.), Rent(meister)amt: Landschreiber \ Liebhart Kürner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
CC0 1.0 Universell