Nicht angeführt (Rückreisekosten bei der Entlassung von Schutzhäftlingen).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 074/1181a
former reference number: Allgemeines 30
former reference number: 435, Folio 291
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: Rd.Erl.-IV C 2 Nr. 40227
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> chronologisches Verzeichnis >> 1940
06.05.1940
Adressat: Reichssicherheitshauptamt (Verteiler C), Staatspolizei(leit)stellen, Nachrichtl. an Befehlshaber der Sicherheitspolizei in Prag und Krakau, Höhere SS- und Polizeiführer, Inspekteure der Sicherheitspolizei, Kommandeure der Sicherheitspolizei, Grenzinspekteure I bis III, Reichsführer-SS, Inspekteur der Konzentrationslager, Chef des HA. Verwaltung und Wirtschaft
Die Rückreisekosten müssen ausschließlich von den Angehörigen des Häftlings aufgebracht werden und nur in Ausnahmefällen zurückerstattet werden.
Folgende Erlasse wurden aufgehoben:
1) Geheime Staatspolizei Rd. Erl. Nr. 30 798 II 1 D - Nr. 507 vom 01.04.1935.
Die Rückreisekosten müssen ausschließlich von den Angehörigen des Häftlings aufgebracht werden und nur in Ausnahmefällen zurückerstattet werden.
Folgende Erlasse wurden aufgehoben:
1) Geheime Staatspolizei Rd. Erl. Nr. 30 798 II 1 D - Nr. 507 vom 01.04.1935.
Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Verwandtes Material: Reichsführer-SS-Rd. Erl. - S IV 2 Nr. 4484/39 vom 20.12.1939 (435, Folio 291-292)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ