Die ehemals durch den Tod des Rittmeisters Karl August von Boyneburg, genannt von Hohenstein, eröffneten ehemaligen Lehen der von Bischofferode, n...
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Urk. 14, 8093
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Lindau, Nr. 6
A I u, von Lindau sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe L >> Li >> Lindau, von >> 1700-1799
1787 April 26
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die ehemals durch den Tod des Rittmeisters Karl August von Boyneburg, genannt von Hohenstein, eröffneten ehemaligen Lehen der von Bischofferode, nämlich: 1.) Elbersdorf [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und Kaltenbach [Dorf in der Gemarkung Elbersdorf, Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit Häusern, Dörfern und Gerichten und allem Zubehör; 2.) zehn Viertel Hafer zu Pfieffe [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 3.) fünf Pfund Geld zu Herlefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] und zu Landefeld [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 4.) von der Mühle zu Landefeld 20 Gänse, 20 Fastnachtshühner und 40 Michaelishühner sowie Käse und Eier; 5.) vier Mark Geld, davon eine Mark zu Gude [Obergude oder Niedergude, jeweils Ortsteile der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], eine Mark zu Herlefeld und zwei Mark zu Vockerode [Dorf in der Gemarkung Vockerode-Dinkelberg, Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 6.) eine Wiese, genannt die Kirchwiese; 7.) zehn große Äcker unter dem Kirchhof zu Elbersdorf; 8.) das Haus zu Spangenberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] hinter dem Mönchskloster und dessen Zubehör; 9.) 13 Leimes Hafer, ein Pfund Heller, 13 Steigen Eier und ein Malter Käse zu Halbersdorf [Hof in der Gemarkung der Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.].
Belehnte/r: Wilhelm Albrecht Eberhard Philipp von Lindau und seine Brüder Friedrich Kasimir August, Karl Georg Adolf, Albrecht Christian und Philipp Wilhelm Leberecht Johann von Lindau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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