Vogt, Schultheiß und Gericht zu Dörzbach beurkunden: Die Gemeinde Dörzbach entleiht mit Bewilligung von Veit Dietrich von Eyb, Markgräflich-Brandenburgischer Amtmann in Creglingen, und Martin Conrad von Eyb, Hofmarschall des Deutschen Ordens, von Johann Christoph Metziger aus Mergentheim, Doktor der Rechte, Geheimrat und Hofkanzler des Deutschen Ordens, und dessen Ehefrau, Anna Margaretha geb. Lieschin von Hornair, 1000 Gulden auf Wiederkauf mit 50 Gulden jährlich verzinsbar. Die Schuld ist in 3 Jahren abzulösen. Schultheiß und Gericht setzen dafür zum Pfand "ungefehrlich zweihundert und ettlich Morgen Holz und Wiesen aneinander, deren die eine die Krebswiesen genannt, alles im Heimberg uff Dörzbacher Markung".
Vollständigen Titel anzeigen
Vogt, Schultheiß und Gericht zu Dörzbach beurkunden: Die Gemeinde Dörzbach entleiht mit Bewilligung von Veit Dietrich von Eyb, Markgräflich-Brandenburgischer Amtmann in Creglingen, und Martin Conrad von Eyb, Hofmarschall des Deutschen Ordens, von Johann Christoph Metziger aus Mergentheim, Doktor der Rechte, Geheimrat und Hofkanzler des Deutschen Ordens, und dessen Ehefrau, Anna Margaretha geb. Lieschin von Hornair, 1000 Gulden auf Wiederkauf mit 50 Gulden jährlich verzinsbar. Die Schuld ist in 3 Jahren abzulösen. Schultheiß und Gericht setzen dafür zum Pfand "ungefehrlich zweihundert und ettlich Morgen Holz und Wiesen aneinander, deren die eine die Krebswiesen genannt, alles im Heimberg uff Dörzbacher Markung".
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Doe 1 U 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Doe 1 Bestand Dörzbach I
Bestand Dörzbach I >> 1. Urkunden
1621 (1621 Februar 15 (Montag vor Cathedra Petri))
Urkunden
Schaden: beide Siegel herausgerissen
Siegler: Veit Dietrich von Eyb, Martin Conrad von Eyb
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Revers: Scheuermann von Dörzbach
Siegler: Veit Dietrich von Eyb, Martin Conrad von Eyb
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Revers: Scheuermann von Dörzbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:23 MEZ