Herzog Wilhelm III. von Bayern gibt im der Klage des Herzog Ludwig VII. von Bayern, vertreten durch Jorg von Riethaim, der wiederum eine auf Conrad vom Stain ... zu Mansperg, u. Wilhalm Huetinger lautende Vollmacht vorgelegt hat, gegen Heinrich Nothafft zu Wernberg, vertreten durch Vlrich Kamerawer, wegen dem Kläger geschuldeter Gilten u. Söldnergelder der Untertanen der durch den verstorbenen Bischof Albert III. von Regensburg verpfändeten Herrschaft Hohenburg an dem Norkaw ((1)), für die der Beklagte gemäß einer in Kostentz ((2)) geschlossenen Vereinbarung gebürgt hat, was er aber nach einem Schiedsspruch des König [Sigismund] nicht mehr anerkennen will, Gerichtsbrief dahingehend, dass der Beklagte für all das einzustehen hat, worauf sich die herzoglichen u. bischöflichen Amtleute binnen sechs Wochen u. drei Tagen in Regensburg einigen. S: A. A: Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III. genannte Personen: UT 1: Johann herr zu Abennsperg. UT 2: Hanns vom Degenberg, Erbhofmeister des Herzog Wilhelm. UT 3: Jann Ramsperger. UT 4: Wilhalm Frawnberger. UT 5: Friderich Ramsperger. UT 6: Paul A(e)resinger. UT 7: Wigley vom Degennberg. UT 8: Erasm Hawsner. UT 9: Stephann Ebser. UT 10: Conrad Egloffsteiner. UT 11: Panngrätz Wartter. UT 12: Hanns Sluder. UT 13: Hanns Pelhaimer
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Herzog Wilhelm III. von Bayern gibt im der Klage des Herzog Ludwig VII. von Bayern, vertreten durch Jorg von Riethaim, der wiederum eine auf Conrad vom Stain ... zu Mansperg, u. Wilhalm Huetinger lautende Vollmacht vorgelegt hat, gegen Heinrich Nothafft zu Wernberg, vertreten durch Vlrich Kamerawer, wegen dem Kläger geschuldeter Gilten u. Söldnergelder der Untertanen der durch den verstorbenen Bischof Albert III. von Regensburg verpfändeten Herrschaft Hohenburg an dem Norkaw ((1)), für die der Beklagte gemäß einer in Kostentz ((2)) geschlossenen Vereinbarung gebürgt hat, was er aber nach einem Schiedsspruch des König [Sigismund] nicht mehr anerkennen will, Gerichtsbrief dahingehend, dass der Beklagte für all das einzustehen hat, worauf sich die herzoglichen u. bischöflichen Amtleute binnen sechs Wochen u. drei Tagen in Regensburg einigen. S: A. A: Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III. genannte Personen: UT 1: Johann herr zu Abennsperg. UT 2: Hanns vom Degenberg, Erbhofmeister des Herzog Wilhelm. UT 3: Jann Ramsperger. UT 4: Wilhalm Frawnberger. UT 5: Friderich Ramsperger. UT 6: Paul A(e)resinger. UT 7: Wigley vom Degennberg. UT 8: Erasm Hawsner. UT 9: Stephann Ebser. UT 10: Conrad Egloffsteiner. UT 11: Panngrätz Wartter. UT 12: Hanns Sluder. UT 13: Hanns Pelhaimer
Hochstift Regensburg Urkunden, BayHStA, Hochstift Regensburg Urkunden 982
GU Hohenburg 87
Hohenburg Herrsch. Fasz. 8
Registratursignatur/AZ: Schubl. 3 No 19 fol 64r
Zusatzklassifikation: Gerichtsbrief
Hochstift Regensburg Urkunden
Hochstift Regensburg Urkunden >> 1401-1450
1429 September 26
Enthält: Fußnoten:
1) Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach)
2) Konstanz (Lkr. Konstanz, Bad.-Württ.)
3) Straubing (krfr.St. Straubing)
siegler: Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III.
1) Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach)
2) Konstanz (Lkr. Konstanz, Bad.-Württ.)
3) Straubing (krfr.St. Straubing)
siegler: Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III.
Hochstift Regensburg Urkunden
Perg.
Urkundeneditionen
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit anhängendem Sg.
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Straubing
Vermerke: RV: vrtail brieff zwischen Herzog Ludwigen vnd hern Heinrichn Notthafft von wegen der hintterstelligen gult Hochnburg.
Originaldatierung: Geben zu Straubing ((3)) an montag vor sand Michels tag des heiligen ertzengels ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1429
Monat: 9
Tag: 26
Äußere Beschreibung: B: 72,50; H: 29,00; Höhe mit Siegeln: 42,00
Siegler: Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III.
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Straubing
Vermerke: RV: vrtail brieff zwischen Herzog Ludwigen vnd hern Heinrichn Notthafft von wegen der hintterstelligen gult Hochnburg.
Originaldatierung: Geben zu Straubing ((3)) an montag vor sand Michels tag des heiligen ertzengels ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1429
Monat: 9
Tag: 26
Äußere Beschreibung: B: 72,50; H: 29,00; Höhe mit Siegeln: 42,00
Siegler: Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III.
Altrep. (vor 1800): HSR 03-019R
Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III.
Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Ludwig VII.
Rietheim, Familie von: Georg
Stein, Familie von: Konrad, Ritter zu Mansperg
Hütinger, Familie: Wilhelm
Nothafft, Familie von: Heinrich zu Wernberg
Chamerau, Familie von: Ulrich
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Albert III. (v. Stauf)
Reich: Kaiser/Könige \ Sigismund
Abensberg, Familie von: Johann
Degenberg, Familie von: Johann \ Erbhofmeister des Herzog Wilhelm III. von Bayern
Ramsberg, Familie von: Johann
Fraunberger zum Haag, Familie: Wilhelm
Ramsberg, Familie von: Friedrich
Aresinger, Familie: Paul
Degenberg, Familie von: Wigiläus
Hausner: Erasmus
Ebser: Stefan
Egloffstein, Familie von: Konrad
Warth, Familie von: Pankraz
Sluder: Johann
Pelheimer, Familie: Johann
Straubing (krfr.St. Straubing), Stadt: Ausstellungsort
Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Wilhelm III.
Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Ludwig VII.
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Albert III. (v. Stauf)
Hohenburg (Lkr. Amberg-Sulzbach), hst.-rat. Amt
Konstanz (Lkr. Konstanz, Bad.-Württ.)
Reich: Kaiser/Könige \ Sigismund
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Reichsstadt
Gerichtsbrief
Pfandschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
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