Sophia von Remchingen und die Brüder Hans Sigmund von Remchingen, Obervogt zu Kirchheim an der Teck und Eberhard von Remchingen, Rat und Obervogt zu Durlach, urkunden, daß sie die Frau Christina von Schwalbach, Äbtissin des freien adligen Stifts Oberstenfeld und den Konvent durch ihre Brüder gebeten hat, nachdem sie nun 6 Jahre in ihren Schul- und Lehrjahren gewesen ist, die Gebräuche des Stifts und dessen Ordnung kennengelernt hat, auch bei ihrer Aufnahme eine Verschreibung erteilt hat, worauf Äbtissin und Konvent sie in das Stift aufgenommen haben, verspricht sie, ihre Verschreibung und die Ordnung einzuhalten und sich in Schutz und Gehorsam der Äbtissin zu begeben.