"Die Tage werden gewogen, nicht gezählt!" Wie Wilhelm Hauff zum Erfolgsschriftsteller wurde
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 D023224/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002 >> November 2002
30. November 2002
Der vor 200 Jahren geborene Wilhelm Hauff (29.11.1802 Stuttgart - 18.11.1827 Stuttgart) wird gern als "schwäbisches Erzählgenie" bezeichnet, wurde aber nie zu den großen Dichtern des Landes gezählt. Und das, obwohl - oder gerade weil - er sehr rasch populär war. Hauff hat bereits mit Anfang 20 viel und vielerlei geschrieben; die Mischung aus Heimatkunde und Exotik, Märchen und Historie kam bei den Lesern gut an. Der junge Schriftsteller verstand sich indessen auch bestens darauf, seine Werke gewinnbringend zu vermarkten. Seine zum Teil noch unveröffentlichten Briefe weisen ihn als Strategen aus, der sich gekonnt auf dem Literaturmarkt positionierte. Lange war der erfolgreiche Modeerzähler und Selbstvermarkter den Forschern suspekt; erst in jüngster Zeit entdeckt ihn die Literaturwissenschaft wieder neu. Wilhelm Hauff starb bereits im Alter von 25 Jahren. Einem Freund hinterließ er den Satz: "Freund, die Tage werden gewogen, nicht gezählt!".
1:00:00; 1'00
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
Osterkamp, Ernst
Österle, Günter
Plumpe, Gerhard
Polaczek, Andrea
Archiv: Deutsches Literaturarchiv Marbach
Literatur
Märchen
Neunzehntes Jahrhundert
Schriftsteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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