Ministerialverfügungen und Stellungnahmen zur Reform der 1. juristischen Prüfung
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Jur. Fak. 332
VII a
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2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 06. Juristisches Prüfungsamt und Prüfung der Diplom-Volkswirte >> 06.01. Juristisches Prüfungsamt und Prüfungsordnung
1898-1922
Enthält v.a.: Justiz-Ministerial-Blatt vom 3. Apr. 1908, dabei: Personalveränderungen, Titel- und Ordensverleihungen bei Justizbehörden, Verfügungen vom 31. März 1908 betr. Gebühr für die 1. juristische Prüfung (Druck). - Zusammenstellung der Bestimmungen für Schulreifezeugnisse zur Zulassung zu Berufsprüfungen in deutschen Bundesstaaten, dabei: Königreich Preußen, Königreich Bayern, Königreich Württemberg, Königreich Sachsen, Großherzogtum Baden, Großherzogtum Hessen, Großherzogtumer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz, Großherzogtum Sachsen, Großherzogtum Oldenburg, Herzogtum Braunschweig, Sächsische Herzogtümer, Herzogtum Anhalt, Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen, Fürstentum Waldeck und Pyrmont, Fürstentümer Reuß und Schaumburg-Lippe und Lippe, Freie und Hansestädte Hamburg und Bremen, Freie und Hansestadt Lübeck, Reichsland Elsaß-Lothringen. - Petition zum Gesetzentwurf über die juristischen Prüfungen und die Vorbereitung zum höheren Justizdienst (1902). - Anfragen und Schriftwechsel zu Prüfungs- und Studienangelegenheiten, dabei: Vereinbarkeit von Studium und 1-jährig-freiwilligen Dienst. - Umgestaltung der 1. juristischen Prüfung, dabei: Fragen des Ministeriums, Gutachten des Prof. Stampe zu Änderungen (1906), Anfrage der Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät Münster betr. Meinungsaustausch zur geplanten Änderung in Preußen und Thesen zur Einführung von Klausurarbeiten, Änderungsvorschläge zur Neugestaltung des Referendarexamens, Anordnung des Ministeriums zur Anfertigung von Klausurarbeiten und Gebührenverteilung (Ausführungsbestimmung zur Allgemeinen Verfügung vom 30. bzw. 31. März 1908 betr. juristische Prüfungen, Druck). - Aufforderung des Ministers zur Äußerung von Änderungsvorschlägen und Entwurf des Berichtes an den Minister zur Reform des juristischen Ausbildungswesens (1909). - Reform des juristischen Studiums, dabei: Aufforderung zur gutachtlichen Äußerung (Okt. 1910), Protokoll der Konferenz zur Beratung von Fragen über die Ausbildung der Juristen (Berlin, 23./24. Mai 1910), Bericht der Fakultät (Entwurf), Bericht der Juristischen Fakultät Göttingen (3. Nov. 1910), Gutachtliche Äußerungen zur Reform der 1. juristischen Prüfung und des Rechtsstudiums: Breslau (18. Nov. 1910), Marburg (7. Nov. 1910), Berlin (22. Nov. 1910), Königsberg (14. Nov. 1910), Münster (18. Nov. 1910), Halle (10. Dez. 1910), Kiel (12. Dez. 1910). - Zulassung von Reifezeugnissen der deutschen Oberrealschule zur 1. juristischen Prüfung in Bremen. - Deutsche Juristen-Zeitung vom 15. Juni 1911, dabei v.a.: Prof. Laband: Die neue Verfassung von Elsaß-Lothringen, Dr. v. Henle: Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen, Prof. Mayer: Über die Zukunft des Militärstrafgesetzbuches, Kulemann: Gerichte und öffentliche Meinung, Dr. Mamroth: Gnadengesuche, Bernhard: Was ist ein "Bauwerk"?, Magnus: Juristische Rundschau. - Verfügung über Abhaltung von Notprüfungen. - Erlaß über Notprüfungen für Rechtskandidaten im Heeres- oder Marinedienst (1914). - Reform der Referendarprüfung, dabei: Änderungen der Prüfungsgruppen und Examinatoren im Referendarexamen (1919), Stellungnahmen und Äußerungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultäten zur Reform und Zerlegung der ersten juristischen Prüfung in zwei Teile (Beschluß der Hallischen Konferenz Deutscher Rechtsfakultäten vom 11./12. Apr. 1920): Frankfurt, Marburg, Verband der Deutschen Hochschulen Münster, Rostock, Göttingen, Gießen, Königsberg, Jena, Tübingen, Halle, Hamburg, Freiburg, München. - Änderung des § 2 Gerichtsverfassungsgesetz, dabei: Bericht der Juristischen Fakultät Tübingen.
Enthält auch: Streichung aus dem Verzeichnis der Studierenden wegen Nichtannahme von Vorlesungen: stud. jur Rudolf Mohnke (1914). - Vorladung und Erklärung des stud. jur Hans Albrecht von Plüskow wegen eines Artikels im Wiecker Boten (1914)
Enthält auch: Streichung aus dem Verzeichnis der Studierenden wegen Nichtannahme von Vorlesungen: stud. jur Rudolf Mohnke (1914). - Vorladung und Erklärung des stud. jur Hans Albrecht von Plüskow wegen eines Artikels im Wiecker Boten (1914)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ