K. Matthias beurkundet, daß er seinem und des Reiches Getreuen Maximilian Schenk von Stauffenberg, Rat des Ehz. Maximilian zu Österreich und Hauptmann zu Konstanz, auf seine Bitten hin den Blutbann zu dem Schloß und zu den Dörfern Groß- und Kleinwilflingen, sonst Enhofen gen., gemäß alter Lehenbriefe und der von K. Rudolf [II.] am 3. Nov. 1609 der Reichsritterschaft zu Schwaben betr. den Blutbann ausgestellten Freiheit verliehen hat. Für das Reichslehen hat Maximilian Schenk dem A. durch seinen bevollmächtigten Gewalthaber Bartholomäus Geiger, der Rechte Doctor, die gewöhnlichen Eide und Gelübde geleistet.
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K. Matthias beurkundet, daß er seinem und des Reiches Getreuen Maximilian Schenk von Stauffenberg, Rat des Ehz. Maximilian zu Österreich und Hauptmann zu Konstanz, auf seine Bitten hin den Blutbann zu dem Schloß und zu den Dörfern Groß- und Kleinwilflingen, sonst Enhofen gen., gemäß alter Lehenbriefe und der von K. Rudolf [II.] am 3. Nov. 1609 der Reichsritterschaft zu Schwaben betr. den Blutbann ausgestellten Freiheit verliehen hat. Für das Reichslehen hat Maximilian Schenk dem A. durch seinen bevollmächtigten Gewalthaber Bartholomäus Geiger, der Rechte Doctor, die gewöhnlichen Eide und Gelübde geleistet.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 191
II Wilflingen c 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1614 August 8
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Ausstellungsort: Schloß Linz
Siegler: der A. (ksl. S.), (mit Unterschrift)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1) Unter dem Umbug: v[idi]t L. von Ulm. Lehenbrieff vber den Blutpann zu Wülffling[en] für Maximilian Schenckh von Stauffenberg P X 2) Auf dem Umbug: Ad mandatum sacrae caes[are]ae Maiestatis proprium U[?] Pucher m[anu] propria 3) D.: Tax Dreissig vnd Can
Siegler: der A. (ksl. S.), (mit Unterschrift)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1) Unter dem Umbug: v[idi]t L. von Ulm. Lehenbrieff vber den Blutpann zu Wülffling[en] für Maximilian Schenckh von Stauffenberg P X 2) Auf dem Umbug: Ad mandatum sacrae caes[are]ae Maiestatis proprium U[?] Pucher m[anu] propria 3) D.: Tax Dreissig vnd Can
Geiger, Bartholomäus, der Rechte Doctor
Mecht(l), Taxator
Pucher, U.
Sartor
Schenk von Stauffenberg, Maximilian; (Wilflinger Linie), -1618
Ulm, L. von
Konstanz KN
Linz [A]
Ulm UL
Wilflingen, Langenenslingen BC
Blutbann
Hochgerichtsbarkeit
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
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