Berthold Metzler und Michael Wörtz, Bürger zu Oberstenfeld, verkaufen an Aubrecht Zürn, Pfründner zu Oberstenfeld im Kloster 1 lb h ewiger und jährlicher Gült zu einer Jahrzeit um 20 lb h, wie sie derzeit in unser gnedigen herschafft lant von Wirtenberg gang und gäbe sind und die sie bar von ihm erhalten haben. Die Gült sollen sie jährlich an Martini entrichten, acht Tage zuvor oder danach den fünf Priestern zu Oberstenfeld, wofür diese die Jahrzeit Herrn Aubrechts begehen sollen mit Vigilien und fünf Messen am nächsten Montag nach dem Peterstag ad vincula [August 1], womit Aubrechts, seines Vaters, seiner Mutter und seiner Geschwister gedacht werden soll. Die AA. sollen das lb h reichen aus nachstehenden Gütern, nämlich aus 1 ½ Morgen Wiesen in der Biberklinge (Bieveklingen), die an des ¿ Oswalt Becks Kinder Wiese stößt, aus 1 Morgen Wiese an der Thytelklingen, stößt an Klaus Deckers Wiese, und aus ¾ Wiesen gelegen an den Ußsetzel Äckern, stößt auf der Äbtissin Hofacker, und aus 1 ½ Morgen Acker an dem Dürren gelegen, stößt oben an des Diepold Odenwälders Acker und wendet auf Peter Meygers Acker. Für den Fall, daß die AA. oder wer die Güter inne hat, die Gült nicht entrichten, so haben die genannten fünf Priester das Recht auf die Wiesen oder Äcker zuzugreifen, bis ihnen die Gült bezahlt wird. Die genannten Güter sind bisher nicht mit einem Zins beschwert, sondern freies Eigen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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