Hans Goetz, Ammann zu Hohendiengen, bekundet, daß vor ihm, als er zu Hohentengen zu Gericht saß, Peter Rüter mit seinem Fürsprech Peter Murwetzel von Güntzkoffen sowie Claus Louphaim mit seinem Fürsprech Ulrich Müller von Knechtenwiler erschienen sind und Peter Rüter um 43 Pfund Heller dem Claus Lophaim 3 Jauchert Acker verkauft hat. Von den 3 Jauchert liegt 1 am Eschendorfer Weg, anwandet auf Thoma Eggen und Hansen Ötingern, die andere liegt hinter dem Moos, anwandet auf die Landstraße, und die 3. liegt hinter Gorhan und wird Stockacker genannt, anwandet auf Rumeshalden und Con Appen. Das verkaufte Land ist rechtes Eigen, aus dem nur der Zehnt geht. Auf die Frage, wie der Kauf rechtens geschehen möge, erfragt der Ammann das Urteil, daß der Verkäufer die Übergabe mit Mund und Hand dem Claus Loupheim in die Hand tun soll. Auf Bitten des Claus Loupheim wird die Urkunde ausgestellt
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Hans Goetz, Ammann zu Hohendiengen, bekundet, daß vor ihm, als er zu Hohentengen zu Gericht saß, Peter Rüter mit seinem Fürsprech Peter Murwetzel von Güntzkoffen sowie Claus Louphaim mit seinem Fürsprech Ulrich Müller von Knechtenwiler erschienen sind und Peter Rüter um 43 Pfund Heller dem Claus Lophaim 3 Jauchert Acker verkauft hat. Von den 3 Jauchert liegt 1 am Eschendorfer Weg, anwandet auf Thoma Eggen und Hansen Ötingern, die andere liegt hinter dem Moos, anwandet auf die Landstraße, und die 3. liegt hinter Gorhan und wird Stockacker genannt, anwandet auf Rumeshalden und Con Appen. Das verkaufte Land ist rechtes Eigen, aus dem nur der Zehnt geht. Auf die Frage, wie der Kauf rechtens geschehen möge, erfragt der Ammann das Urteil, daß der Verkäufer die Übergabe mit Mund und Hand dem Claus Loupheim in die Hand tun soll. Auf Bitten des Claus Loupheim wird die Urkunde ausgestellt
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 188
(Salem) Tafertsweiler T 1. Scat. Fasz. 1 Nr. 11; vgl. Dep. Thurn und Taxis Rep. III Ostrach Nr. 260 S. 304
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1493 Januar 17 oder Juni 13 (uf St. Antonis Tag)
Urkunden
Siegler: Hans Goetz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel(1481)
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 149
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel(1481)
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 149
App, Cuon
Eck, Thomas
Götz, Hans; Ammann zu Hohentengen
Louphaim, Claus
Mauerwetzel, Peter; Günzkofen
Müller, Ulrich; Knechtenweiler
Ottinger, Hans
Ruter, Peter
Friedberg, Bad Saulgau SIG
Günzkofen, Hohentengen SIG
Hohentengen SIG
Knechtenweiler = Friedberg, Bad Saulgau SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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