Sammlung von Anweisungen des preußischen Königs und vereinzelte Anordnungen des Erbhauptamtes Gerdauen sowie der Hauptämter Barthen und Angerburg, Abschriften
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XX. HA, Rep. 54, Lehndorff Nr. 467
XX. HA, Rep. 54 Gutsarchive
Gutsarchive >> 01 Familien- und Gutsarchiv Lehndorff >> 01.02 Gutsarchiv >> 01.02.08 Kreisübergreifende Angelegenheiten verschiedener Besitzungen
1739 - 1740
Enth. v. a.:
- Charlottenburg, 27.07.1740 und Berlin, 30.07.1740: Aufhebung der Dispensationen der im göttlichen Wort nicht verbotenen Ehen
- Königsberg, 03.10.1740: Übernahme der Verwaltung des Hauptamtes Barthen durch Oberst Christoph Ernst von Röder
- Königsberg, 28.10.1740: Einsendung der Kirchenrechnungen zwecks Revision
- Königsberg, 08.08.1740: Verbesserung des Schulwesens im Hauptamt Angerburg
- Königsberg, 03.12.1740: Aufführung der ausstehenden Kapitalien in den Kirchenrechnungen
- Berlin, 15.11.1740 und Königsberg, 01.12.1740: Verbot, Getreide vom Markt zurückzuhalten oder ins Ausland zu verkaufen
- Berlin, 04.11.1740: Gewissenhafte Meldung von Deserteuren durch die Bauern
- Königsberg, 15.12.1739: Verbot des nicht durch Privilegien gestatteten Branntweinbrauens
- Königsberg, 21.02.1740: Verbot im Falle von Klagen die Kriegs- und Domänenkammern als erste Instanz zu umgehen und unmittelbar das Generaldirektorium anzurufen
- Königsberg, 21.01.1740: Gewissenhafte Meldung der adligen Hintersassen und des Viehs an die Salzinspektoren
- Königsberg, 28.02.1740: Anfertigung von Schultabellen durch Priester und Prediger im Amt Angerburg
- Berlin, 11.02.1740 und Königsberg, 05.03.1740: Verbot die Kirchen unmittelbar nach dem Gottesdienst zu verlassen und Katechisationen und Verlesung der Edikte zu versäumen
- Berlin, 23.02.1740: Geburtsbriefe und Lehrbriefe für Handwerksburschen
- Königsberg, 28.03.1740: Verbot von Veränderungen der Gutsbesitzverhältnisse durch die Vasallen
- Königsberg, 04.04.1740: Verbot des Verkaufs von Gutsbesitz durch die Vasallen und adelige Amtseinsassen ohne Genehmigung des entsprechenden Hauptamtes.
- Charlottenburg, 27.07.1740 und Berlin, 30.07.1740: Aufhebung der Dispensationen der im göttlichen Wort nicht verbotenen Ehen
- Königsberg, 03.10.1740: Übernahme der Verwaltung des Hauptamtes Barthen durch Oberst Christoph Ernst von Röder
- Königsberg, 28.10.1740: Einsendung der Kirchenrechnungen zwecks Revision
- Königsberg, 08.08.1740: Verbesserung des Schulwesens im Hauptamt Angerburg
- Königsberg, 03.12.1740: Aufführung der ausstehenden Kapitalien in den Kirchenrechnungen
- Berlin, 15.11.1740 und Königsberg, 01.12.1740: Verbot, Getreide vom Markt zurückzuhalten oder ins Ausland zu verkaufen
- Berlin, 04.11.1740: Gewissenhafte Meldung von Deserteuren durch die Bauern
- Königsberg, 15.12.1739: Verbot des nicht durch Privilegien gestatteten Branntweinbrauens
- Königsberg, 21.02.1740: Verbot im Falle von Klagen die Kriegs- und Domänenkammern als erste Instanz zu umgehen und unmittelbar das Generaldirektorium anzurufen
- Königsberg, 21.01.1740: Gewissenhafte Meldung der adligen Hintersassen und des Viehs an die Salzinspektoren
- Königsberg, 28.02.1740: Anfertigung von Schultabellen durch Priester und Prediger im Amt Angerburg
- Berlin, 11.02.1740 und Königsberg, 05.03.1740: Verbot die Kirchen unmittelbar nach dem Gottesdienst zu verlassen und Katechisationen und Verlesung der Edikte zu versäumen
- Berlin, 23.02.1740: Geburtsbriefe und Lehrbriefe für Handwerksburschen
- Königsberg, 28.03.1740: Verbot von Veränderungen der Gutsbesitzverhältnisse durch die Vasallen
- Königsberg, 04.04.1740: Verbot des Verkaufs von Gutsbesitz durch die Vasallen und adelige Amtseinsassen ohne Genehmigung des entsprechenden Hauptamtes.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:42 MESZ
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