Enteignung der Inhaber des Textilkaufhauses Johannes Schaaf, Reichenstraße 20, einschließlich des Anteils des Kurt Kutter
Vollständigen Titel anzeigen
63004 - 313
A 275
63004 Rat der Stadt 1945 - 1990
Rat der Stadt 1945 - 1990 >> 30 Finanzen >> 30 50 Staatliches und treuhänderisch verwaltetes Eigentum >> 30 50 03 Enteignung ohne Entschädigung durch Volksentscheid von 1946, Befehle der SMAD oder andere Verfügungen
Dezember 1945 - November 1948
Enthält: u.a.: Beanspruchung und Übertragung des Grundstückes an die Konsumgenossenschaft.- Enteignungsurkunde.- Inventarverzeichnis des Betriebes.- Mietverhältnis der Stadt mit der Textilgroßhandelszentrale, Inhaber R. Hänel.- Aufstellung der gewerblichen und privaten Vermögenswerte von Johannes und Anna Schaaf.
Enthält auch: Kolonialwarengeschäft Alexander Trepte.- Rohproduktenhandlung Erich Steglich
Darin: Besitzurkunde, Dez. 1947.- 3 Foto-Kopien zur Enteignung und Berichtigung der Grundbücher.
Enthält auch: Kolonialwarengeschäft Alexander Trepte.- Rohproduktenhandlung Erich Steglich
Darin: Besitzurkunde, Dez. 1947.- 3 Foto-Kopien zur Enteignung und Berichtigung der Grundbücher.
Sekretariat des Bürgermeisters
Umfang in Blatt: 140 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Archivverbund Bautzen (Archivtektonik)
- Städtische Verwaltung von 1945 bis 1990 (Tektonik)
- Rat der Stadt (Tektonik)
- Rat der Stadt 1945 - 1990 (Bestand)
- 30 Finanzen (Gliederung)
- 30 50 Staatliches und treuhänderisch verwaltetes Eigentum (Gliederung)
- 30 50 03 Enteignung ohne Entschädigung durch Volksentscheid von 1946, Befehle der SMAD oder andere Verfügungen (Gliederung)