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Reichsratsunterlagen von Graf Maximilian von Montgelas (Sohn)
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NL Montgelas Maximilian Nachlass Montgelas, Maximilian
Nachlass Montgelas, Maximilian >> 5. Persönliche Unterlagen und Unterlagen der Familie >> 5.4. Nachlässe anderer Mitglieder der Familie
1840-1850
enthält u.a.: Enthält: "Darlegung der Motive meines Rücktritts aus dem Staatsdienst" des Regierungspräsidenten von Mittelfranken, Grafen Franz Friedrich Karl von Giech (dem König am 12.9.1840 in Nürnberg überreicht [vgl. Heinz Gollwitzer, Graf Carl Giech 1795-1863. Eine Studie zur politischen Geschichte des fränkischen Protestantismus in Bayern, in: ZBLG 24, 1961, 102 ff.]; lithographierte Abschrift; die Beilage, ein Präsidialbericht, fehlt); Denkschrift über die Standesherren von Fürst Emich Carl zu Leiningen (Osborne, Insel Wight, 12.7.1846; Abschrift); Konfiszierung der Reichsrats-Druckschrift "Ächte Erläuterungen und Zusätze zu der Rede des Reichsraths-Referenten Fürsten Ludwig von Öttingen-Wallerstein gelegentlich der Beratungen über die Klösterfrage" u.a. mit Stellungnahme Montgelas' (1846); Ministerialmemorandum des Innenministers Carl August von Abel in Sachen Lola Montez vom 11.2.1847 (Abschrift Montgelas); Brief [des Reichsrats-Präsidenten Fürsten Karl Leiningen an König Ludwig I.] vom 1.3.1848 (Abschrift [Druck bei Veit Valentin, Fürst Karl Leiningen und das Deutsche Einheitsproblem, Stuttgart und Berlin 1910, 66 f.]); dgl. vom 1.3.1848 (ungenaue Abschrift Montgelas' [Druck ebd. 69 f.]); Ablegung der Gelübde in den Nonnenklöstern (1847); Brief des Fürsten Karl Leiningen [an König Maximilian II.] mit Angebot des Verzichts auf alle standesherrlichen Rechte vom 11.4.1848 (lithographierte Abschrift); "Ansichten des k. Landrichters Höfl zu Weiler über die beabsichtigte Trennung der Justiz von der Polizeiverwaltung und die in deren Folge eintretende Auflösung der Landgerichte" vom 16.10.1849 (Abschrift); "Danksagung der Land- und Pfarrgemeinde Haunersdorf, k. Landgerichts Landau a. Isar, in Niederbayern im Vilsthale für Verwerfung der Juden-Emancipation" an die Kammer der Reichsräte vom 2.3.1850 (Abschrift)
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Montgelas, Maximilian Graf von (Sohn)
Giech, Franz Friedrich Karl Graf von
Leiningen, Emich Karl Fürst zu
Öttingen-Wallerstein, Ludwig Fürst von
Abel, Karl August von
Montez, Lola
Ludwig I. (König von Bayern)
Maximilian II. (König von Bayern)
Höfl (Landrichter in Weiler)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.