Der Generalvikar Johanns [IV. von Waldburg], Bischof von Konstanz, bestätigt den in rechtmäßiger kanonischer Wahl zum Blaubeurener Abt erwählten Weingartener Konventualen Raimund Rembold ("Rempoldt"), nachdem Blaubeuren neben anderen Kirchen und Gotteshäusern durch Ferdinand II. restituiert worden war. Mit Unterschriften des Generalvikars Dr. iur. utr. Johannes Hausmann ("Hausman") und des Dr. iur. utr. Jakob Mangolt, Notar am bischöflichen Vikariatshof.
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Der Generalvikar Johanns [IV. von Waldburg], Bischof von Konstanz, bestätigt den in rechtmäßiger kanonischer Wahl zum Blaubeurener Abt erwählten Weingartener Konventualen Raimund Rembold ("Rempoldt"), nachdem Blaubeuren neben anderen Kirchen und Gotteshäusern durch Ferdinand II. restituiert worden war. Mit Unterschriften des Generalvikars Dr. iur. utr. Johannes Hausmann ("Hausman") und des Dr. iur. utr. Jakob Mangolt, Notar am bischöflichen Vikariatshof.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 2042
13780
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1630 Dezember 24 (die mensis Decembris 24.)
22 x 41 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Konstanz
Aussteller: Der Generalvikar Johanns [IV. von Waldburg], Bischof von Konstanz
Empfänger: Abt [Raimund Rembold] von Blaubeuren
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Metallkapsel
Ausstellungsort: Konstanz
Aussteller: Der Generalvikar Johanns [IV. von Waldburg], Bischof von Konstanz
Empfänger: Abt [Raimund Rembold] von Blaubeuren
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Metallkapsel
Mangolt, Jakob, Dr. iur., Notar
Rembold, Raimund; Abt von Blaubeuren
Blaubeuren UL; Kloster
Konstanz KN
Konstanz KN; Generalvikar
Konstanz KN; Notare
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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