Dietrich vom Stein, Chorbischof im Dom zu Trier vom Titel des heiligen Lubentius zu Dietkirchen, verleiht Reinhard, Grafen von Leiningen, Herrn von Westerburg und Schaumburg, zu Erblehen die Wiese unter Wengenroth, genannt die Westerburgsche Hube, die für den Ennericher Zehnten, der vom Chorbistum zu Lehen gerührt hat, laut einer Verschreibung im Besitz des Ausstellers als Ersatz gegeben ('widerlacht') ist. Der Beliehene soll dem Aussteller und dem St. Lubentiusstift zu Dietkirchen mit dem Lehnseid verbunden sein. - Siegel des Chorbistums, das der Aussteller zu den Lehen gebraucht.
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Dietrich vom Stein, Chorbischof im Dom zu Trier vom Titel des heiligen Lubentius zu Dietkirchen, verleiht Reinhard, Grafen von Leiningen, Herrn von Westerburg und Schaumburg, zu Erblehen die Wiese unter Wengenroth, genannt die Westerburgsche Hube, die für den Ennericher Zehnten, der vom Chorbistum zu Lehen gerührt hat, laut einer Verschreibung im Besitz des Ausstellers als Ersatz gegeben ('widerlacht') ist. Der Beliehene soll dem Aussteller und dem St. Lubentiusstift zu Dietkirchen mit dem Lehnseid verbunden sein. - Siegel des Chorbistums, das der Aussteller zu den Lehen gebraucht.
19, U 159
19 Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren
Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren >> Urkunden >> sonstige Urkunden >> 1476-1500
1489 März 6
Beglaubigte Kopie, Papier (18. Jh.) durch J. L. Knoch, Archivrat des Hauses Leiningen-Westerburg, mit aufgedrücktem Papiersiegel des Leiningen-Westerburgischen Archivs. - Kopie, Papier (18. Jh., aus voriger Kopie), beglaubigt durch Notar J. G. Auer, ebenda
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. uf fridag nae dem sondag esto mihi 1488 nae gewonheit zcu schreiben im stifft von Triere
Struck, St. Lubentiusstift Dietkirchen, Nr. 291
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:11 MESZ
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