Amtsgericht Urach: Cs-Verfahren gegen holländische Zivilarbeiter (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 30/25 T 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Justiz >> Amtsgerichte >> Amtsgericht Urach
Überlieferungsgeschichte
Im Zuge eines mit der niederländischen Archivverwaltung ausgehandelten Archivalienaustauschs wurde im Juli 2001 unter anderem nachfolgende Einzelfallakten der holländischen Zivilarbeiter vom Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie (NIOD) an das Bundesarchiv übergeben.
Zur Durchführung einer dem NIOD gegenüber zugesagten Verfilmung leitete das Bundesarchiv die Akten an das Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut in Ludwigsburg (IfE) mit der Bitte weiter, die Unterlagen zu verfilmen.
Das IfE und das Staatsarchiv Ludwigsburg fertigten eine Gesamtliste aller Akten deutscher Provenienz aus ehemals niederländischem Gewahrsam 1942-1945 an , gegliedert nach den einzelnen Archiven und innerhalb der Archive nach Provenienzen. Dieses Findmittel wurde den Pertinenzrepertorien zugeordnet (siehe Sachthematisches Inventar Nr.10).
Die Unterlagen wurden mit Akzession 11/2002 vom Staatsarchiv Ludwigsburg abgeliefert.
Die Verzeichnung der Archivalien wurde von Herrn Füßler, die Verpackung von Herrn Fleischer durchgeführt. Die Archivalien sind alphabetisch nach dem Nachnamen des ersten Beklagten aufgelistet. Die weiteren Angeklagten sind lediglich über den Personenindex greifbar. Bei Recherchen über Zivilarbeiter sollte man daher prinzipielle den Personenindex konsultieren.
Eine Akte, die allerdings nicht im Sachthematischen Inventar Nr.10 erscheint, wurde provenienzmäßig dem Staatsarchiv Freiburg zugeteilt.
Holländische Zivilarbeiter sind im Staatsarchiv Sigmaringen unter folgenden Provenienzen zu finden:
Wü 30/1 T 2 Amtsgericht Balingen 13 Archivalieneinheiten
Wü 30/10 T 5 Amtsgericht Münsingen 1 Archvalieneinheit
Wü 30/13 T 4 Amtsgericht Oberndorf 84 Archivalieneinheiten
Wü 30/15 T 3 Amtsgericht Reutlingen 42 Archivalieneinheiten
Wü 30/18 T 3 Amtsgericht Rottweil 10 Archivalieneinheiten
Wü 30/25 T 3 Amtsgericht Urach 14 Archivalieneinheiten
Ho 414/4 T 11 Amtsgericht Sigmaringen 23 Archivalieneinheiten
Wü 29/2 T 6 Staatsanwaltschaft Rottweil 52 Archivalieneinheiten
Ho 13 T 8 Landratsamt Hechingen 2 Archivalieneinheiten
Füßler
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Straßprozeßakten: Cs Verfahren gegen holländische Zivilarbeiter 1941-1944.
Im Zuge eines mit der niederländischen Archivverwaltung ausgehandelten Archivalienaustauschs wurde im Juli 2001 unter anderem nachfolgende Einzelfallakten der holländischen Zivilarbeiter vom Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie (NIOD) an das Bundesarchiv übergeben.
Zur Durchführung einer dem NIOD gegenüber zugesagten Verfilmung leitete das Bundesarchiv die Akten an das Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut in Ludwigsburg (IfE) mit der Bitte weiter, die Unterlagen zu verfilmen.
Das IfE und das Staatsarchiv Ludwigsburg fertigten eine Gesamtliste aller Akten deutscher Provenienz aus ehemals niederländischem Gewahrsam 1942-1945 an , gegliedert nach den einzelnen Archiven und innerhalb der Archive nach Provenienzen. Dieses Findmittel wurde den Pertinenzrepertorien zugeordnet (siehe Sachthematisches Inventar Nr.10).
Die Unterlagen wurden mit Akzession 11/2002 vom Staatsarchiv Ludwigsburg abgeliefert.
Die Verzeichnung der Archivalien wurde von Herrn Füßler, die Verpackung von Herrn Fleischer durchgeführt. Die Archivalien sind alphabetisch nach dem Nachnamen des ersten Beklagten aufgelistet. Die weiteren Angeklagten sind lediglich über den Personenindex greifbar. Bei Recherchen über Zivilarbeiter sollte man daher prinzipielle den Personenindex konsultieren.
Eine Akte, die allerdings nicht im Sachthematischen Inventar Nr.10 erscheint, wurde provenienzmäßig dem Staatsarchiv Freiburg zugeteilt.
Holländische Zivilarbeiter sind im Staatsarchiv Sigmaringen unter folgenden Provenienzen zu finden:
Wü 30/1 T 2 Amtsgericht Balingen 13 Archivalieneinheiten
Wü 30/10 T 5 Amtsgericht Münsingen 1 Archvalieneinheit
Wü 30/13 T 4 Amtsgericht Oberndorf 84 Archivalieneinheiten
Wü 30/15 T 3 Amtsgericht Reutlingen 42 Archivalieneinheiten
Wü 30/18 T 3 Amtsgericht Rottweil 10 Archivalieneinheiten
Wü 30/25 T 3 Amtsgericht Urach 14 Archivalieneinheiten
Ho 414/4 T 11 Amtsgericht Sigmaringen 23 Archivalieneinheiten
Wü 29/2 T 6 Staatsanwaltschaft Rottweil 52 Archivalieneinheiten
Ho 13 T 8 Landratsamt Hechingen 2 Archivalieneinheiten
Füßler
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Straßprozeßakten: Cs Verfahren gegen holländische Zivilarbeiter 1941-1944.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 8:37 AM CEST