Johann von Friedberg, Propst zu Marienborn (Mergen-), verkauft als Bevollmächtigter für Abt Johann von Grünberg (Gron-) und dessen Konvent zu Arns...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 26, 1342
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1450-1474
1470 Januar 20
Ausf., dt., Perg., durch Moder besch., aufgeklebt. - Urspr. anh. Sg. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben uff Sebastians tag des heilgen mertelers, a. d. 1470.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann von Friedberg, Propst zu Marienborn (Mergen-), verkauft als Bevollmächtigter für Abt Johann von Grünberg (Gron-) und dessen Konvent zu Arnsburg Hof und Güter des Klosters Arnsburg in Dorf und Gemarkung Selbold samt Äckern, Wiesen und Zubehör nach Inhalt des darüber aussagenden Zettels, woraus das Kloster bisher eine Jahrespacht von 2 Malter Korn Gelnhäuser Maßes, 1 Fastnachtshuhn, 1 Gans und 1 Weihnachtsbrot erhielt, für 31 Gulden Frankfurter Währung an Henne Spedel nebst Ehefrau Katherina und Heinz Gysen nebst Ehefrau Gele, Schwäger und Geschwister, die bisher Landsiedel des Klosters auf dem Hof waren. Schultheiß Hans Foyt, Schöffenmeister Peter Becker und die Schöffen Heinz Folrad, Peter Ruppel und Konz Reydel bestätigen, daß der Propst die Güter vor ihrem Gericht zu Selbold aufgelassen und Währschaft gelobt hat, und daß sie die Käufer nach Gerichtsrecht in die Güter eingewiesen haben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wenner, Pfarrer zu Selbold, mit seinem Pfarreisiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1063, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann von Friedberg, Propst zu Marienborn (Mergen-), verkauft als Bevollmächtigter für Abt Johann von Grünberg (Gron-) und dessen Konvent zu Arnsburg Hof und Güter des Klosters Arnsburg in Dorf und Gemarkung Selbold samt Äckern, Wiesen und Zubehör nach Inhalt des darüber aussagenden Zettels, woraus das Kloster bisher eine Jahrespacht von 2 Malter Korn Gelnhäuser Maßes, 1 Fastnachtshuhn, 1 Gans und 1 Weihnachtsbrot erhielt, für 31 Gulden Frankfurter Währung an Henne Spedel nebst Ehefrau Katherina und Heinz Gysen nebst Ehefrau Gele, Schwäger und Geschwister, die bisher Landsiedel des Klosters auf dem Hof waren. Schultheiß Hans Foyt, Schöffenmeister Peter Becker und die Schöffen Heinz Folrad, Peter Ruppel und Konz Reydel bestätigen, daß der Propst die Güter vor ihrem Gericht zu Selbold aufgelassen und Währschaft gelobt hat, und daß sie die Käufer nach Gerichtsrecht in die Güter eingewiesen haben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Wenner, Pfarrer zu Selbold, mit seinem Pfarreisiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1063, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ