Marquardt Jacob Hundtbiß von Waltrambs, Herr zu Siggen und Brochenzell, verkauft an Johann Frantz Wilibaldt und und zu Ratzenriedt 50 fl. jährlichen Zins aus seinem vom Stift Kempten zu Kunkellehen tragenden adeligen Gut Siggen und besonders aus den Höfen des Andreas Beig, Georg Ruethardt und Martin Pitzschnau und aus dem Gut der Witwe des Baltuß Ruthardt. Das Kapital ist beiderseits halbjählich kündbar und binnen zehn Jahren zurückzuzahlen. - S: Aussteller - "So geben und geschehen zue Siggen den eilfften monatstag Novembris" 1697.
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Marquardt Jacob Hundtbiß von Waltrambs, Herr zu Siggen und Brochenzell, verkauft an Johann Frantz Wilibaldt und und zu Ratzenriedt 50 fl. jährlichen Zins aus seinem vom Stift Kempten zu Kunkellehen tragenden adeligen Gut Siggen und besonders aus den Höfen des Andreas Beig, Georg Ruethardt und Martin Pitzschnau und aus dem Gut der Witwe des Baltuß Ruthardt. Das Kapital ist beiderseits halbjählich kündbar und binnen zehn Jahren zurückzuzahlen. - S: Aussteller - "So geben und geschehen zue Siggen den eilfften monatstag Novembris" 1697.
StAA, Fürststift Kempten Urkunden 6551
BayHStA, Personenselekt Cart. 156
Fürststift Kempten Urkunden
Fürststift Kempten Urkunden >> Fürststift Kempten Urkunden
1697
Fürststift Kempten, Archiv
Orig., Perg., Siegel aus rotem Wachs in Holzkapsel an Pergamentstreifen; Unterschrift des Ausstellers
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Kasten: 173; Lade: D; Nummer: 64; Zus.: 1
Hundbiß zu Siggen, Marquard Jakob v.
Hundbiß v. Ratzenried, Johann Franz Willibald
Beig, Andreas
Ruthardt, Georg
Ruthardt, Balthus
Pitzschnau, Martin
Siggen (Gde. Argenbühl, LK Ravensburg) [Herrschaft]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ