Das Kloster Unser Lieben Frauen zu Magdeburg (Beklagter und Implorant) wider das Kloster Berge bei Magdeburg (Kläger und Implorat) wegen von des beklagten Klosters Gut zu Salbke von Martini 1646 bis Martini 1727 rückständigen, jährlich mit 7 Scheffel Roggen und 3 1/2 Scheffel Gerste zu entrichtenden Zehnts, dagegen dem beklagten Kloster von dem Klagenden zu bezahlende rückständige 83 Reichstaler Miete von der Aler Kapelle
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Das Kloster Unser Lieben Frauen zu Magdeburg (Beklagter und Implorant) wider das Kloster Berge bei Magdeburg (Kläger und Implorat) wegen von des beklagten Klosters Gut zu Salbke von Martini 1646 bis Martini 1727 rückständigen, jährlich mit 7 Scheffel Roggen und 3 1/2 Scheffel Gerste zu entrichtenden Zehnts, dagegen dem beklagten Kloster von dem Klagenden zu bezahlende rückständige 83 Reichstaler Miete von der Aler Kapelle
A 4f, Nr. 448 (Benutzungsort: Magdeburg)
Sectio II Specialia 4g Nr. 10b
A 4f (Benutzungsort: Magdeburg) Kloster Unser Lieben Frauen zu Magdeburg
Kloster Unser Lieben Frauen zu Magdeburg >> 02. Besitzungen >> 02.04. Klostergut Salbke >> 02.04.07. g. Prästanda und Immunitäten
1728 - 1732
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.01. Erzstift/Herzogtum Magdeburg (Tektonik)
- 01.01.03. Akten (Tektonik)
- 01.01.03.01. Ober- und Mittelbehörden (Tektonik)
- 01.01.03.01.03. Klöster und Stifter im Erzstift Magdeburg (Tektonik)
- Kloster Unser Lieben Frauen zu Magdeburg (Bestand)
- 02. Besitzungen (Gliederung)
- 02.04. Klostergut Salbke (Gliederung)
- 02.04.07. g. Prästanda und Immunitäten (Gliederung)