Hans Mayenschein, Bürger und geschworener Unterkäufer zu Nürnberg, verkauft an Sigmund Baldinger zu Ulm seine Güter zu Aufheim, nämlich den Hof des Hans Franck (Leibgeding, Gült: Dienste, Heugeld, Eier, Hühner, Hennen), ferner das Erbgut des Jörg Frannck (Dienste, Hühner, Auf- und Abfahrt, Vorkaufsrecht des Herrn bei Veräußerung), wie sie ihm von seiner Base Agnesa Theuringin, Hans Chon Witwe, Bürgerin zu Ulm, vermacht wurden, für frei ledig, abgesehen von einer Zinsgült für die Pfleger des Frauenkirchenbaues zu Ulm wegen der St. Gilgenpfründe.
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Hans Mayenschein, Bürger und geschworener Unterkäufer zu Nürnberg, verkauft an Sigmund Baldinger zu Ulm seine Güter zu Aufheim, nämlich den Hof des Hans Franck (Leibgeding, Gült: Dienste, Heugeld, Eier, Hühner, Hennen), ferner das Erbgut des Jörg Frannck (Dienste, Hühner, Auf- und Abfahrt, Vorkaufsrecht des Herrn bei Veräußerung), wie sie ihm von seiner Base Agnesa Theuringin, Hans Chon Witwe, Bürgerin zu Ulm, vermacht wurden, für frei ledig, abgesehen von einer Zinsgült für die Pfleger des Frauenkirchenbaues zu Ulm wegen der St. Gilgenpfründe.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 M U 32
HStA München, GU Neu-Ulm Fasz. 74, Nr. 879
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 532 M Wiblingen, Benediktinerkloster: Zugang Hauptstaatsarchiv München
Wiblingen, Benediktinerkloster: Zugang Hauptstaatsarchiv München >> Urkunden >> Aufheim
1553 September 16 (Samstag nach Crucis exaltationis)
Urkunden
Aussteller: Hans Mayerschein, Bürger und geschworener Unterkäufer zu Nürnberg
Siegler: Veit Fingerlin der ältere, Vetter des Ausstellers; Hans Wigk, Gerichtsschreiber und Bürger zu Ulm, Schwager des Ausstellers
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Sg. 1 abg., Sg. 2 besch.
Siegler: Veit Fingerlin der ältere, Vetter des Ausstellers; Hans Wigk, Gerichtsschreiber und Bürger zu Ulm, Schwager des Ausstellers
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Sg. 1 abg., Sg. 2 besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:32 MEZ
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