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König Arnolf schenkt dem Kloster Fulda auf Mahnung der Grafen
Poppo und Thiotbold eine Kirche im Ort (Dechidesstein) im Wormsgau in der
Grafschaft...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 750-900
889 Juli 21
Ausfertigung, Pergament, durchgedrücktes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Data XII Kalendas Augusti anno Dominicae incarnationis DCCCLXXXVIIII indictione VII anno vero regni domni Arnolfi piissimi regis II; actum Fulte
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Arnolf schenkt dem Kloster Fulda auf Mahnung der Grafen Poppo und Thiotbold eine Kirche im Ort (Dechidesstein) im Wormsgau in der Grafschaft Megingauds mit Höfen, Hörigen und Zehnten für den Bedarf der Mönche. Dafür sollen die Mönche für den König und seine Vorfahren beten. Ankündigung von Unterfertigung und Siegel. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Rekognoszent: Kanzler Aspertus in Vertretung des Erzkaplans Theotmar
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Eine weitere Ausfertigung unter Nr. 53; Codex Eberhardi, Bd. 2, f. 33
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH DD Arn, Nr. 58 (Variante A); Regest: RI I, Nr. 1824
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/0889-07-21_1_0_1_1_0_4035_1824)
Zum Ort Dechidesstein vgl. Förstemann: Ortsnamen, S. 456 vgl. 1438. Kraft: Reichsgut im Wormsgau, S. 178 deutet den Ort auf Dexheim bei Oppenheim in Rheinhessen.
Auflösung der tironischen Noten nach Sickel (Kaiserurkunden in Abbildungen, Lf. 7, Taf. 21).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.