1543 November 10 (in vigilia Martini).Der Einwohner von Kirchberg Hans Weige und Folschwengk, seine eheliche Hausfrau, verkaufen einen jährlichen Zins von einem halben Gulden an den Gotteskasten zu Niedenstein gegen ein Kapital von 10 Joachimstalern, das sie dort aufnehmen. Als Unterpfande setzen sie Erbland in der Gemarkung Kirchberg. An Flurnamen werden hierbei genannt: das Hecker Feld, der Rückaus, und der Kranth. Anlieger sind Hans Hahn (Han), Caspar Landgrebe (Lantgreffe), Hermann von Heyna und Reitze Schlendtaxß. Als Schätzer haben gewirkt Reitze Scherp und Daniel Buchholz. Wiederkauf vorbehalten.Original, Pergament, deutsch