Bürgermeister, Rat und Aldermänner der Stadt Telgt
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 280
Telgte U Stadt Telgte Urkunden Stadt Telgte Urkunden
Stadt Telgte Urkunden
1669 Sept. 28
Regest: Bürgermeister, Rat und Aldermänner der Stadt Telgte verkaufen an Clara (unleserlich), Witwe Hagemanns, einstigen Bürgermeisters der Stadt Dülmen, eine jährliche Rente von 15 Rt. für ein Kapital von 300 Rt., die sie zur Tilgung einer Schuld an Christoph Nieser als Zessionar des Gerhard Erpenbeck in Höhe von 200 Rt. und einer Schuld an Dr. Bernhard Bolen, Gograf zu Telgte, in Höhe von 100 Rt. ausgegeben haben, und zwar aufgrund der Obligationen von 1657 Dezember 8 und 1662 März 28 mit Unterschrift des Notars Heinrich zur Woesten als Sekretärs. Die Rentenzahlung ist jährlich acht Tage vor oder nach Michaelis (29. September) in Münster fällig und jeweils zum Fälligkeitstermin nach vorheriger halbjähriger Kündigung ablösbar. Als Sicherheit stellen die Verkäufer insbesondere die Stadtakzisen, den Stadtbusch und die um Telgte gelegenen Hagengärten.
Ausf.-Perg. 30 cm x 45 cm; anh. Sg. ab. Unterschriften: Jobst Rost und Johann Ba[u]mhove, Bürgermeister; Bernard Nordthoff, Kämmerer; Dirick Boese, Richter; Heinrich Boddinck, Johann Averfeldt, Hermann Udemann, Johann Heßmann, Christopher Glanderbeck, Alderleute. — Rückvermerke: Münster, 1729 April 28: J.G.J. Detten und Clara Gertrudis Detten bezeugen den Übergang dieser Obligation
aus der elterlichen Nachlassenschaft an die Schwester Anna Elisabeth Detten bzw. an den Schwager Hermann Claholt. Ausf.; Petschaften und Unterschriften d. Aussteller. — Münster, 1755 März 20: Magdalena Elisabeth Claholt bezeugt den Übergang dieser Obligation aus der elterlichen Nachlassenschaft an ihre Schwester Maria Anna Claholt. Ausf.; Petschaft und Unterschrift der Ausstellerin. — Münster, 1843 März 8: C.v. Olfers quittiert die Einlösung der Obligation durch den Gemeindeempfänger der Stadt Telgte, Klaverkamp. Ausf; eigenhändige Unterschrift.
aus der elterlichen Nachlassenschaft an die Schwester Anna Elisabeth Detten bzw. an den Schwager Hermann Claholt. Ausf.; Petschaften und Unterschriften d. Aussteller. — Münster, 1755 März 20: Magdalena Elisabeth Claholt bezeugt den Übergang dieser Obligation aus der elterlichen Nachlassenschaft an ihre Schwester Maria Anna Claholt. Ausf.; Petschaft und Unterschrift der Ausstellerin. — Münster, 1843 März 8: C.v. Olfers quittiert die Einlösung der Obligation durch den Gemeindeempfänger der Stadt Telgte, Klaverkamp. Ausf; eigenhändige Unterschrift.
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2025, 03:25 MEZ