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Fraterhaus zu Herford
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Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten >> 15. Aufsicht über die abhängigen klösterlichen Institutionen >> 15.3. Fraterhaus
1676-1770
Enthaeltvermerke: enthält: Aufstellung über die Verbindlichkeiten, 1676; Kontrakt über den Eintritt des Otto Wilhelm Meinhard ins Fraterhaus, 1684; Forderungen eines Hergeweddes von zwei + Konventualen seitens der Äbtissin, 1689; Pater Jakob Krevet über die Verweisung des Otto Wilhelm Meinhard wegen seines unsoliden Lebenswandels, 1691; Obligation zugunsten des Jobst Baumhüter, 1697; Revers des Paters Joh. Heinrich Mentzius nach der anderweitigen Berufung des Paters Pagendarn, 1713; desgl. des Joh. Matthaeus Cuhlemeyer, 1716; Aufnahme des Johann Habich aus Schwerte als Konventuale, 1718; Bestellung des Petrus Schlüter zum Pater, 1719; desgl. des Ferdinand Stroemann nach der Wegberufung des Friedrich Christian Borgmeier, 1727; Beschwerde des Paters über den Magistrat wegen des geringen Erscheinens der Ratsherren zum üblichen jährlichen Gastmahl am Donnerstag vor Michaelis und die unnötig aufgewandten Kosten, 1730; Belehnung des Paters Joh. Henrich Christian Schrader durch die Äbtissin mit verschiedenen Lehnstücken, 1733; Revers des zum Pater bestellten Joh. Heinrich Christian Schrader, 1733; Spezifikation der im Fraterhaus befindlichen Mobilien (auch in der Kirche), 1742; Pater Schrader an die Äbtissin wegen einer ehemals den Fraterherren gehörenden Wiese, 1734; Rechnung über die Einnahmen aus dem Verkauf der Materialien der abgebrochenen Häuser im Fraterhofe, 1736; Belehnung des Paters Joh. Godfried Clausing, 1765; Inventar der Mobilien des + Paters Clausing, Erbansprüche seiner Schwestern, 1767; Belehnung des Johann Friedrich Grothaus, 1767; desgl. Bestellung zum Pater; Reparatur des Fraterhauses und insbesondere der Kirche, 1770
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.