Briefwechsel des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher mit seiner Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (4)
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E 29/VIII Nr. 108
E 29/VIII Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
04.09.1861 - 27.06.1862
1861 September 4: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in Leitheim).
Anbei der Entwurf Professor Meyers zu einem geplanten Monument (hier nicht enthalten). Meyer hat sich allerdings nicht an die Idee der Adressatin gehalten, wonach das ganze Monument aus einem freistehenden Kreuz bestehen sollte. Er sagte, dies lasse sich nicht verwirklichen, wenn die Inschrift angebracht werden soll. Schreiber glaubt sich jedoch zu erinnern, dass Adressatin ohnehin geplant hatte, das Kreuz auf einen Sockel zu stellen - und auf diesem könnte dannn die Inschrift sehr wohl angebracht werden. Bitte um Überprüfung. Der Weihbronkessel (= Weihwasserkessel) soll am unteren Teil des Sockels angebracht werden. Das für die Kirche bestimmte Monument dürfte nur die Hälfte der Tiefe des freistehenden Monuments erhalten. - Rosa ( Luise Alexandra von) Schwarz ist mit dem Hauptmann der Reserve (Ernst Karl Sigmund) Holzschuher verlobt. Ihre Schwester Marie mit Professor Röser von Rostock. Der Vater Benoit (von Schwarz) verliert ungern 2 Töchter auf einmal, wie er Schreiber anlässlich eines Besuchs, begleitet von Tochter Lina, mitteilte.
1861 September 24: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in Leitheim).
Hat verschiedene Besorgungen getätigt und mit der Bahn versandt. Weitere Lieferung mit der Fahrpost wird folgen. Sendet u. a. Zigarrenspitzen für Theodor zu dessen Geburtstag. - Vom Unfall im Keller sollte eigentlich nichts berichtet werden. Da nun aber unrichtig erzählt wurde, folgt hier die Richtigstellung. Im Panierskeller (S 722) wird das Bier auf einer Brücke transportiert, die sich in einem senkrechten Schacht bewegt und an 4 Ketten aufgehängt ist, die durch einen Pferdegöpel bewegt werden. Diese Brücke hatte sich verkeilt. Der Pferdeknecht warnte noch vor Gefahr, aber ein Büttnergeselle hörte nicht und gab der Brücke einen Stoß, verlor das Gleichgewicht und fiel auf die Brücke, wobei dort 2 Ketten abrissen, und der Geselle in den 40 Fuß tiefen Schacht stürzte. Er verstarb noch am Unfallort.
1861 Oktober 11: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla in Leitheim.
Schreiber reiste mit der Bahn an. In Donauwörth traf er General von Lindenfels, der mitreiste. Auf dem Bahnhof waren u. a. Aretins. Hier (in Nürnberg) traf Schreiber Carl (?) sowie Caroline (Tucher, geb. Faber), letztere in großem Herzeleid. Caroline und Christoph (August Wilhelm, ihr Sohn) freuten sich über den Besuch. Kusine Caroline wählte Schreiber auf Anraten ihrer Schwägerin zum Verwalter des Nachlasses des verstorbenen Vetters (Gottlieb Friedrich Wilhelm Tucher, gest. Oktober 9) des Schreibers. Morgen ist die Beerdigung. - Für Theodor wurde nach einer Bekanntmachung der Vorlesungen an der Universität Berlin gesucht, jedoch vergeblich. 2 Welser sind hier und wollen demnächst nach Berlin reisen. - Sigmund und Marie werden wohl von Simmelsdorf zur Beerdigung kommen.
1861 Oktober 31: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher (aus Nürnberg) an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla in Leitheim.
Die Kinder sind am Samstag mit dem Abendzug angekommen und brachten die Nachricht mit, dass Adressatin schon einige Stunden außerhalb des Betts verbracht hat. Wenn es ihr besser geht, will Schreiber sie in Leitheim abholen. - Den Brief aus Avignon fand Schreiber und hat daraufhin den beiliegenden Wechsel ausgestellt (hier nicht vorhanden), den Adressatin unterschreiben und an Erzberger schicken soll. Den Brief bitte mit einer Backoblate siegeln, damit die Hitze nicht das Siegel auf dem Wechsel zerstört. Auch an Witwe (des Paul) Gièra in Avignon muss geschrieben werden (s. Nr. 38). Hier möchte Schreiber die Großmutter (Wilhelmine Louise Camilla von Otting und Fünfstetten) bemühen. Das Lästige an dieser Avignoner Rente sind die damit verbundenen Kosten und Korrespondenzen. Ob Erzberger nicht durch einen Geschäftsfreund das Kapital flottmachen könnte? - Gedanken zur Hopfenernte bzw. zum Preis. - Von Immanuel Hegel erhielt Schreiber die beiliegende Traueranzeige (hier nicht vorhanden). Friederike soll noch sehr gelitten haben, sodass sie die ihr verordnete Kur in (Bad) Ems nicht mehr antreten konnte. An Kindern sind vorhanden: Knabe 14 Jahre, Mädchen 10 - 12 Jahre, Mädchen 8 Jahre, kränklich und in der geistigen und körperlichen Entwicklung zurückgeblieben. - An eigenen Kindern in Nürnberg erwähnt Schreiber: Marie und Susanna, in Leitheim sind Helene und Friedrich.
1862 Juni 27: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla in Bad Ems - West-Welt.
Kam gestern abends hier an. Söhnchen Friedrich und Großmutter Helene (s. Bemerkungen) sowie Marie sind hier. Carl und Max traf Schreiber später. Brief von Theodor. Schreiber reiste per Schiff den Rhein herauf, in Koblenz war Zeit zu einem Spaziergang, sah Ehrenbreitstein und versuchte, am Moselufer denjenigen Standpunkt einzunehmen, den (Joseph Carl) Cogels für das Bildchen gewählt haben dürfte, welches in Leitheim hängt. Weitere Reiseeindrücke. In Nürnberg ist es kälter als in Ems. Grüße an die Frau und an Susanna.
Anbei der Entwurf Professor Meyers zu einem geplanten Monument (hier nicht enthalten). Meyer hat sich allerdings nicht an die Idee der Adressatin gehalten, wonach das ganze Monument aus einem freistehenden Kreuz bestehen sollte. Er sagte, dies lasse sich nicht verwirklichen, wenn die Inschrift angebracht werden soll. Schreiber glaubt sich jedoch zu erinnern, dass Adressatin ohnehin geplant hatte, das Kreuz auf einen Sockel zu stellen - und auf diesem könnte dannn die Inschrift sehr wohl angebracht werden. Bitte um Überprüfung. Der Weihbronkessel (= Weihwasserkessel) soll am unteren Teil des Sockels angebracht werden. Das für die Kirche bestimmte Monument dürfte nur die Hälfte der Tiefe des freistehenden Monuments erhalten. - Rosa ( Luise Alexandra von) Schwarz ist mit dem Hauptmann der Reserve (Ernst Karl Sigmund) Holzschuher verlobt. Ihre Schwester Marie mit Professor Röser von Rostock. Der Vater Benoit (von Schwarz) verliert ungern 2 Töchter auf einmal, wie er Schreiber anlässlich eines Besuchs, begleitet von Tochter Lina, mitteilte.
1861 September 24: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla (in Leitheim).
Hat verschiedene Besorgungen getätigt und mit der Bahn versandt. Weitere Lieferung mit der Fahrpost wird folgen. Sendet u. a. Zigarrenspitzen für Theodor zu dessen Geburtstag. - Vom Unfall im Keller sollte eigentlich nichts berichtet werden. Da nun aber unrichtig erzählt wurde, folgt hier die Richtigstellung. Im Panierskeller (S 722) wird das Bier auf einer Brücke transportiert, die sich in einem senkrechten Schacht bewegt und an 4 Ketten aufgehängt ist, die durch einen Pferdegöpel bewegt werden. Diese Brücke hatte sich verkeilt. Der Pferdeknecht warnte noch vor Gefahr, aber ein Büttnergeselle hörte nicht und gab der Brücke einen Stoß, verlor das Gleichgewicht und fiel auf die Brücke, wobei dort 2 Ketten abrissen, und der Geselle in den 40 Fuß tiefen Schacht stürzte. Er verstarb noch am Unfallort.
1861 Oktober 11: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla in Leitheim.
Schreiber reiste mit der Bahn an. In Donauwörth traf er General von Lindenfels, der mitreiste. Auf dem Bahnhof waren u. a. Aretins. Hier (in Nürnberg) traf Schreiber Carl (?) sowie Caroline (Tucher, geb. Faber), letztere in großem Herzeleid. Caroline und Christoph (August Wilhelm, ihr Sohn) freuten sich über den Besuch. Kusine Caroline wählte Schreiber auf Anraten ihrer Schwägerin zum Verwalter des Nachlasses des verstorbenen Vetters (Gottlieb Friedrich Wilhelm Tucher, gest. Oktober 9) des Schreibers. Morgen ist die Beerdigung. - Für Theodor wurde nach einer Bekanntmachung der Vorlesungen an der Universität Berlin gesucht, jedoch vergeblich. 2 Welser sind hier und wollen demnächst nach Berlin reisen. - Sigmund und Marie werden wohl von Simmelsdorf zur Beerdigung kommen.
1861 Oktober 31: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher (aus Nürnberg) an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla in Leitheim.
Die Kinder sind am Samstag mit dem Abendzug angekommen und brachten die Nachricht mit, dass Adressatin schon einige Stunden außerhalb des Betts verbracht hat. Wenn es ihr besser geht, will Schreiber sie in Leitheim abholen. - Den Brief aus Avignon fand Schreiber und hat daraufhin den beiliegenden Wechsel ausgestellt (hier nicht vorhanden), den Adressatin unterschreiben und an Erzberger schicken soll. Den Brief bitte mit einer Backoblate siegeln, damit die Hitze nicht das Siegel auf dem Wechsel zerstört. Auch an Witwe (des Paul) Gièra in Avignon muss geschrieben werden (s. Nr. 38). Hier möchte Schreiber die Großmutter (Wilhelmine Louise Camilla von Otting und Fünfstetten) bemühen. Das Lästige an dieser Avignoner Rente sind die damit verbundenen Kosten und Korrespondenzen. Ob Erzberger nicht durch einen Geschäftsfreund das Kapital flottmachen könnte? - Gedanken zur Hopfenernte bzw. zum Preis. - Von Immanuel Hegel erhielt Schreiber die beiliegende Traueranzeige (hier nicht vorhanden). Friederike soll noch sehr gelitten haben, sodass sie die ihr verordnete Kur in (Bad) Ems nicht mehr antreten konnte. An Kindern sind vorhanden: Knabe 14 Jahre, Mädchen 10 - 12 Jahre, Mädchen 8 Jahre, kränklich und in der geistigen und körperlichen Entwicklung zurückgeblieben. - An eigenen Kindern in Nürnberg erwähnt Schreiber: Marie und Susanna, in Leitheim sind Helene und Friedrich.
1862 Juni 27: Brief des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher aus Nürnberg an seine Frau Friederike Karoline Wilhelmine Camilla in Bad Ems - West-Welt.
Kam gestern abends hier an. Söhnchen Friedrich und Großmutter Helene (s. Bemerkungen) sowie Marie sind hier. Carl und Max traf Schreiber später. Brief von Theodor. Schreiber reiste per Schiff den Rhein herauf, in Koblenz war Zeit zu einem Spaziergang, sah Ehrenbreitstein und versuchte, am Moselufer denjenigen Standpunkt einzunehmen, den (Joseph Carl) Cogels für das Bildchen gewählt haben dürfte, welches in Leitheim hängt. Weitere Reiseeindrücke. In Nürnberg ist es kälter als in Ems. Grüße an die Frau und an Susanna.
Umfang/Beschreibung: 5 Prod
Archivale
Bemerkungen: Zu den Monumenten: Die Mutter Montperny war 1860 verstorben, also wohl Planung für deren Monument(e)
Bemerkungen: Großmutter Helene: Bislang unklar, wer gemeint ist.
Bemerkungen: Panierskeller: Hausnummer nach Hirschmann: Das Nürnberger Patriziat im Königreich Bayern, Nbg. 1971, S. 80.
Bemerkungen: Prod. 4: Friedrike Hegel war eine geb. Flottwell, s. E 29/II Nr. 2748
Indexbegriff Person: Aretin, Familie von
Indexbegriff Person: Cogels, Joseph Carl
Indexbegriff Person: Erzberger, N
Indexbegriff Person: Giéra, N (Witwe d Paul)
Indexbegriff Person: Giéra, Paul (Notar Avignon)
Indexbegriff Person: Hegel, Friederike geb Flottwell
Indexbegriff Person: Hegel, Immanuel
Indexbegriff Person: Holzschuher, Ernst Karl Sigmund
Indexbegriff Person: Lindenfels, N General von
Indexbegriff Person: Meyer, N (Professor)
Indexbegriff Person: Montperny, Caroline Friederike Wilhelmine von - geb Otting u Fünfstetten bzw Schönfeld
Indexbegriff Person: Otting und Fünfstetten, Wilhelmine Louise Camilla von - geb von Montperny
Indexbegriff Person: Röser, N (Professor)
Indexbegriff Person: Schwarz, Bennoit von
Indexbegriff Person: Schwarz, Lina von
Indexbegriff Person: Schwarz, Marie von
Indexbegriff Person: Schwarz, Rosa Luise Alexandra von
Indexbegriff Person: Tucher, Christoph August Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Friederike Karoline Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Sigmund Gottlieb Wilhelm Carl Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Helene Louise Caroline Ernestine Friederike Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Johann Sigmund Karl
Indexbegriff Person: Tucher, Karl (?)
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Karoline, geb. Faber
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Franziska Karoline Friederike Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Person: Tucher, Susanna Maria Karoline Wilhelmine Friederike Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Theodor Friedrich Camill Karl Wilhelm
Indexbegriff Person: Welser, N
Bemerkungen: Großmutter Helene: Bislang unklar, wer gemeint ist.
Bemerkungen: Panierskeller: Hausnummer nach Hirschmann: Das Nürnberger Patriziat im Königreich Bayern, Nbg. 1971, S. 80.
Bemerkungen: Prod. 4: Friedrike Hegel war eine geb. Flottwell, s. E 29/II Nr. 2748
Indexbegriff Person: Aretin, Familie von
Indexbegriff Person: Cogels, Joseph Carl
Indexbegriff Person: Erzberger, N
Indexbegriff Person: Giéra, N (Witwe d Paul)
Indexbegriff Person: Giéra, Paul (Notar Avignon)
Indexbegriff Person: Hegel, Friederike geb Flottwell
Indexbegriff Person: Hegel, Immanuel
Indexbegriff Person: Holzschuher, Ernst Karl Sigmund
Indexbegriff Person: Lindenfels, N General von
Indexbegriff Person: Meyer, N (Professor)
Indexbegriff Person: Montperny, Caroline Friederike Wilhelmine von - geb Otting u Fünfstetten bzw Schönfeld
Indexbegriff Person: Otting und Fünfstetten, Wilhelmine Louise Camilla von - geb von Montperny
Indexbegriff Person: Röser, N (Professor)
Indexbegriff Person: Schwarz, Bennoit von
Indexbegriff Person: Schwarz, Lina von
Indexbegriff Person: Schwarz, Marie von
Indexbegriff Person: Schwarz, Rosa Luise Alexandra von
Indexbegriff Person: Tucher, Christoph August Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Friederike Karoline Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Sigmund Gottlieb Wilhelm Carl Camille
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Helene Louise Caroline Ernestine Friederike Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Johann Sigmund Karl
Indexbegriff Person: Tucher, Karl (?)
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Karoline, geb. Faber
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Franziska Karoline Friederike Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Person: Tucher, Susanna Maria Karoline Wilhelmine Friederike Camilla
Indexbegriff Person: Tucher, Theodor Friedrich Camill Karl Wilhelm
Indexbegriff Person: Welser, N
Avignon
Bad Ems
Bad Ems, West-Welt
Berlin
Donauwörth
Ehrenbreitstein
Koblenz
Koblenz, Moselufer
Leitheim
Leitheim, Kirche - Monument
Leitheim, Schloß - Gemälde v Cogels
Mosel (Fluss)
Panierskeller = S 722
Rhein (Fluß)
Rostock
S 722 - Paniersplatz 39, Felsenkeller
Simmelsdorf
Tucherbrauerei
Briefwechsel Karl Friedrich Wilhelm von Tucher
Monument
Grabmal
Kreuz
Inschrift
Sockel
Weihwasserkessel
Verlobung
Hauptmann d. Res.
Professor, Rostock
Keller
Bierkeller
Bieraufzug
Göpel
Pferdegöpel
Unfall
Todesfall
Büttnergeselle
Pferdeknecht
Nachlassverwalter
Beerdigung
Vorlesungsverzeichnis Berlin
Reise
Zugreise
Genesung
Brief
Wechsel
Siegel
Oblatensiegel
Rente
Kapital
Traueranzeige
Krankheit
Schiffsreise
Rheinreise
Besichtigung
Cogels Gemälde
Gemälde
Reiseeindrücke
Temperatur
Brauerei Tucher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ
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- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
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