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Erzstift Köln, insbesondere Herzogtum Westfalen (Abschriften von Urkunden und Akten)
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(1020, 1072, 1081, 1124-1652) 15. Jh. - Anfang 19. Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Verzeichnis der Einkünfte von Marschallamt und Herzogtum Westfalen, (1272-1332); Angelegenheiten der Kirchen und Pfarreien in Soest, (1174, 1227, 1229, 1257, 1352); Streitigkeiten zwischen Bürgerschaft und Geistlichkeit in Soest wegen der schatzpflichtigen Güter der Geistlichen [Pergament], (1386); Dotierung der Kapelle in der erzbischöflichen Wohnung in Soest, (1294); Vertrag und Schiedsspruch im Streit zwischen dem Erzbischof von Köln und dem Herzog von Kleve-Mark, (1487, 1490); Erwerb von Gütern durch das Kloster Arolsen in Dorlar [bei Marsberg], Udorf [bei Marsberg] und Witmar, (1244, 1246, 1255-1261, 1271, 1277, 1355); Lehnsauftrag der Burg Itter an das Erzstift Köln, (1272, 1344, 1345); Belehnung der Brüder von Papenheim mit Canstein durch den Erzbischof von Köln, (1342); Vergleiche zwischen dem Erzstift Köln und der Grafschaft Waldeck wegen Canstein, Wetterburg, Scharfenberg [bei Brilon], (1323, 1343, 1346); Lehnreverse über Burg Canstein und Verkauf eines Teils an die Familie von Spiegel, (1429, 1450, 1461); Verhältnis des Erzbischofs von Köln zur Familie von Padberg und Angelegenheiten von altem und neuen Haus Padberg, (1217, 1397-1416); Vergleiche zwischen Köln und Waldeck, Lehnreverse und Versatzbriefe, (1404, 1420, 1425, 1433, 1438, 1505); kaiserliche Belehnung mit der Grafschaft Arnsberg, (1371); Privilegien der Stände und Städte der Grafschaft Arnsberg, (1369); Stiftung des Klosters Grafschaft, (o.D.); Marschallamt von Westfalen, (1406); Bündnisse zwischen dem Erzbischof von Köln und den Grafen von Arnsberg zu gegenseitigem Beistand, (1263, 1277); Erlaubnis zur Befestigung von Neheim und Hirschberg, (o.D.); Kauf von Gütern durch die Grafen von Arnsberg, (1231-1366); Austausch von Ministerialen zwischen den Grafen von Arnsberg und verschiedenen Herrn, (1228-1345); Verzeichnisse der Vasallen und der Lehngüter der Grafschaft Arnsberg, Auszüge aus den Lehnregistern, (1313-1652); Abschriften von Urkunden des Klosters Abdinghof, (1127-1154); Abschriften von Urkunden des Stifts Busdorf, (1081, 1173); Abschriften von Urkunden mit Bezug auf das Kloster Gehrden, (1142-1348). Enthält auch: Abschriften von Urkunden Kaiser Heinrichs II., (1020); Richards von Cornwall, (1262); Rudolfs von Habsburg, (1290); Ludwigs des Bayern, (1314); Karls IV., (1371); Papst Gregors IX., (1227). Darin: Karte der Gegend um Soest, um 1800
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Papenheim, von
Spiegel, von
Padberg, von
Gregors IX
Heinrichs II.,
Karls IV.,
Ludwigs des Bayern,
Rudolfs von Habsbur
Richards von Cornwall
Westfalen, Herzogtum
Soest,
Kleve-Mark
Arolsen, Kloster
Dorlar
Udorf
Itter, Burg
Canstein
Waldeck, Grafschaft
Scharfenberg
Padberg, Haus
Arnsberg, Grafschaft
Grafschaft,, Klosters
Neheim
Abdinghof, Klosters
Busdorf,
Gehrden, Kloster
Hirschberg,
Wetterburg,
Witmar,
Marschallamt
Ministerialen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.