Amtsgericht Uelzen (nach 1945) (Bestand)
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NLA HA, Nds. 725 Uelzen
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.8 Justiz >> 1.13.8.7 Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg
1865-1984
Enthält: Zivilprozessakten, Strafsachen, Konkursverfahren, Handelsregister, Vereinsregister, Registerakten, Landwirtschaftssachen und Register
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g501 ).
Das Amtsgericht Uelzen gehört zum Bezirk des Landgerichts Lüneburg.
Im Jahr 1879 wurden als Sprengel des Amtsgerichts Uelzen der Stadtbezirk Uelzen, das Amt Oldenstadt sowie die Gemeinden Allenbostel, Alten-Ebstorf, Arendorf, Bode, Brauel, Brockhöfe, Ebstorf, Eitzen II, Harstorf, Hanstedt, Holthusen, Linden, Lintzel, Lopau, Luttmissen, Melzingen, Oechtringen, Oitzfelde, Schatensen, Stadorf, Tatendorf, Teendorf, Velgen, Wessenstedt, Wettenbostel, Wittenwater, Wriedel, Wulfsode aus dem Amt Medingen festgelegt (vgl. Preuß. Gesetzsammlung 1879, S. 512). Nachdem der Bezirk des Amtsgerichts Uelzen kurz darauf um die Forstgutsbezirke Maschbruch und Süsing erweitert worden war (vgl. Preuß. Gesetzsammlung 1880, S. 84), kam 1973 der Bezirk des aufgelösten Amtsgerichts Medingen (vgl. Nds. GVBl. 1973, S. 61-64) hinzu.
Mit der Neuordnung u.a. im Raum Uelzen - Harburg - Lüchow zum 1. Mai 1974 (vgl. Nds. GVBl. 1974, S. 114-116) war das Amtsgericht Uelzen zuständig für die Gemeinden Altenmedingen, Barum, Bevensen, Bienenbüttel, Bodenteich, Ebstorf, Eimke, Emmendorf, Gerdau, Hanstedt, Himbergen, Jilmstorf, Lüder, Natendorf, Oetzen, Rätzlingen, Römstedt, Rosche, Schwienau, Soltendieck, Stadensen, Stoetze, Suderburg, Suhlendorf, Uelzen, Weste, Wieren, Wrestedt und Wriedel des Landkreises Uelzen.
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: März 2012
Bestandsgeschichte: Seit 1978 ist das Staatsarchiv Stade für das Amtsgericht Uelzen zuständig.
Der Bestand Nds. 725 Uelzen schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Uelzen vor 1945 (Hann. 172 Uelzen) an.
Bestandsgeschichte: Stand: März 2012
Findmittel können im Hauptstaatsarchiv Hannover unter Berücksichtigung der Einhaltung von Schutz- und Sperrfristen nach §5 NArchG eingesehen werden.
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Lüneburg" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g501 ).
Das Amtsgericht Uelzen gehört zum Bezirk des Landgerichts Lüneburg.
Im Jahr 1879 wurden als Sprengel des Amtsgerichts Uelzen der Stadtbezirk Uelzen, das Amt Oldenstadt sowie die Gemeinden Allenbostel, Alten-Ebstorf, Arendorf, Bode, Brauel, Brockhöfe, Ebstorf, Eitzen II, Harstorf, Hanstedt, Holthusen, Linden, Lintzel, Lopau, Luttmissen, Melzingen, Oechtringen, Oitzfelde, Schatensen, Stadorf, Tatendorf, Teendorf, Velgen, Wessenstedt, Wettenbostel, Wittenwater, Wriedel, Wulfsode aus dem Amt Medingen festgelegt (vgl. Preuß. Gesetzsammlung 1879, S. 512). Nachdem der Bezirk des Amtsgerichts Uelzen kurz darauf um die Forstgutsbezirke Maschbruch und Süsing erweitert worden war (vgl. Preuß. Gesetzsammlung 1880, S. 84), kam 1973 der Bezirk des aufgelösten Amtsgerichts Medingen (vgl. Nds. GVBl. 1973, S. 61-64) hinzu.
Mit der Neuordnung u.a. im Raum Uelzen - Harburg - Lüchow zum 1. Mai 1974 (vgl. Nds. GVBl. 1974, S. 114-116) war das Amtsgericht Uelzen zuständig für die Gemeinden Altenmedingen, Barum, Bevensen, Bienenbüttel, Bodenteich, Ebstorf, Eimke, Emmendorf, Gerdau, Hanstedt, Himbergen, Jilmstorf, Lüder, Natendorf, Oetzen, Rätzlingen, Römstedt, Rosche, Schwienau, Soltendieck, Stadensen, Stoetze, Suderburg, Suhlendorf, Uelzen, Weste, Wieren, Wrestedt und Wriedel des Landkreises Uelzen.
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: März 2012
Bestandsgeschichte: Seit 1978 ist das Staatsarchiv Stade für das Amtsgericht Uelzen zuständig.
Der Bestand Nds. 725 Uelzen schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Uelzen vor 1945 (Hann. 172 Uelzen) an.
Bestandsgeschichte: Stand: März 2012
Findmittel können im Hauptstaatsarchiv Hannover unter Berücksichtigung der Einhaltung von Schutz- und Sperrfristen nach §5 NArchG eingesehen werden.
5,9
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.09.0012, 15:21 MEZ