Herzogin Christine Elisabeth zu Braunschweig und Lüneburg, geb. zu Barby und Mühlingen, erhält von dem Stifte st. Blasii zu Braunschweig den freien Besitz eines Meierhofes mit 6 Hufen und 4 Höfen und 4 Hufen zu Wendessen, bislang Erbenzinsgut des Stifts, das die Herzogin von den Erben des Kammersecretärs Barthold Ritter laut Urkunde von Michaelis 1668 gekauft hat, und giebt dafür dem Stifte einen bislang von Heinrich Bargen meiersweise innegehabten Meierhof zu Semmenstedt mit 7 Hufen weniger 19 Morgen, den sie von Evert Mühls, Bürgers zu Braunschweig, Erben gekauft hat, 1/2 von Simon Julius beackerte Hufe vor Semmenstedt, laut Urkunde vom 1 März 1679 ebenfalls von E. Muhls Erben gekauft, und eine Hofstätte nebst 4 Hufen zu Semmenstedt, welche die Herzogin laut Urkunde von 21. Februar 1676 mit Consens des Stifts bei Mariä zu Halberstadt von dem verstorbenen Johan Vellhagen, Gerichtsvogt zu Braunschweig, gekauft hat. So geschehen am tage Johannis 1679 (24. Juni). Unterschrift der Herzogin und des Dekans Philipp Ludwig Probst. Siegel der Herzogin u. Gerichtssiegel des Stifts in Holzkapseln an grünen Seidenbändern. Ein 2. Exemplar, dessen Siegel abgenommen sind.

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Niedersächsisches Landesarchiv
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