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Differenzen zwischen den katholischen Fürsten zu Nassau-Siegen einerseits und den Fürsten zu Nassau Dillenburg an Grafen zu Sayn-Hachenburg andererseits wegen der Grenze zwischen dem Amt Siegen und dem Grund Burbach und Selbach
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Differenzen zwischen den katholischen Fürsten zu Nassau-Siegen einerseits und den Fürsten zu Nassau Dillenburg an Grafen zu Sayn-Hachenburg andererseits wegen der Grenze zwischen dem Amt Siegen und dem Grund Burbach und Selbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.2. Grenzstreitigkeiten
1686-1719
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Schreiben an die katholische Regierungskanzlei zu Siegen wegen eines obig Salchendorf auf der Grenze angemaßten Zehnten (13./23.02.1671); Grenzdifferenzen zwischen der Gemeinde Eiserfeld und der Gemeinde Salchendorf auf dem Römel und der Wilden und wegen weggenommener Früchte (1686-1688); Supplik der Gemeinde Salchendorf wegen eines Grenzstreits mit der Gemeinde Eiserfeld, mit Handskizze (1686); Verzeichnis der Zehrkosten während der Grenzbesichtigung im August 1688; Suppliken der Gemeinde Salchendorf wegen der Grenze auf dem Römel und des weggenommenen Korns (1688); Wegnahme von zwei Morgen Salchendorfer Korns auf dem Pannenberg an der Siegener Grenze durch nassau-siegensche Untertanen des katholischen Landesteils (1704); Wegnahme von Zehntsteinen der Poppenzeche durch nassau-siegensche Untertanen des katholischen Landesteils (1705), Korrespondenzen zwischen Sayn und Nassau-Dillenburg wegen Grenzdifferenzen mit dem katholischen Landesteil Nassau-Siegens am Roth- oder Riethscheid sowie vorgenommene Pfändungen und Gegenpfändungen zwischen den Wilnsdorfern und Wildenern (1719); Handriss zu den Grenzdifferenzen mit dem katholischen Landesteil Nassau-Siegens am Roth- oder Riethscheid (1719). Korrespondenten u.a.: Dilthey (Dillenburg), Johann Andreas Bauermeister (Neunkirchen), Beel (Burbach), Johann W. Chramer.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.