B Rep. 068 Rechtsanwaltskammer von Berlin (Bestand)
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B Rep. 068
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 7 Organisationen und Vereine >> B 7.1 Kammern und Körperschaften des öffentlichen Rechts
1906 - 1998
Vorwort: B Rep. 068 - Rechtsanwaltskammer Berlin
Alle im Bereich des Kammergerichts Berlin zugelassenen Rechtsanwälte waren in der Rechtsanwaltskammer Berlin organisiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts stand sie unter der Rechtsaufsicht der Senatsverwaltung für Justiz. Rechtsgrundlage war die Bundesrechtsanwaltsordnung vom 1. August 1959. Die Kammer hatte ihren Sitz lange Jahre in der Heerstraße 2, bevor sie in die Littenstraße 9 umzog. Die Kammerversammlung wählte einen Vorstand, der Vorstand aus seiner Mitte ein Präsidium. Die Kammer führte die Aufsicht über die Rechtsanwälte, sie beriet und belehrte die Mitglieder über ihre Pflichten, sie übte die Ehrengerichtsbarkeit aus und entschied in Streitigkeiten der Anwälte untereinander bzw. mit ihren Auftraggebern. Die Kammer regelte Ausbildung und Prüfung der Rechtsanwalts- und Notargehilfen sowie der Bürovorsteher bei Rechtsanwälten und Notaren.
Enthält:
Zulassungsakten der Rechtsanwälte nach 1945.- Ehrengerichtsverfahren.- Rechtsanwaltsverzeichnisse (vor 1945).
Erschlossen: 3925 [AE] 35.00 [lfm]
Benutzungsbeschränkung:
Vor einer Benutzung der Archivalien ist eine Genehmigung der Rechtsanwaltskammer Berlin erforderlich.
Laufzeit:
(1933 -) 1945 - 1990
Alle im Bereich des Kammergerichts Berlin zugelassenen Rechtsanwälte waren in der Rechtsanwaltskammer Berlin organisiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts stand sie unter der Rechtsaufsicht der Senatsverwaltung für Justiz. Rechtsgrundlage war die Bundesrechtsanwaltsordnung vom 1. August 1959. Die Kammer hatte ihren Sitz lange Jahre in der Heerstraße 2, bevor sie in die Littenstraße 9 umzog. Die Kammerversammlung wählte einen Vorstand, der Vorstand aus seiner Mitte ein Präsidium. Die Kammer führte die Aufsicht über die Rechtsanwälte, sie beriet und belehrte die Mitglieder über ihre Pflichten, sie übte die Ehrengerichtsbarkeit aus und entschied in Streitigkeiten der Anwälte untereinander bzw. mit ihren Auftraggebern. Die Kammer regelte Ausbildung und Prüfung der Rechtsanwalts- und Notargehilfen sowie der Bürovorsteher bei Rechtsanwälten und Notaren.
Enthält:
Zulassungsakten der Rechtsanwälte nach 1945.- Ehrengerichtsverfahren.- Rechtsanwaltsverzeichnisse (vor 1945).
Erschlossen: 3925 [AE] 35.00 [lfm]
Benutzungsbeschränkung:
Vor einer Benutzung der Archivalien ist eine Genehmigung der Rechtsanwaltskammer Berlin erforderlich.
Laufzeit:
(1933 -) 1945 - 1990
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST