Oberpostdirektorium der US-Zone (Bestand)
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BArch Z 27
call number: Z 27
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) >> Westalliierte Besatzungszonen (1945-1949) >> Post und Verkehr
1945-1949
Geschichte des Bestandsbildners: Das dem Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes unmittelbar unterstellte Oberpostdirektorium mit Sitz in München übernahm im April 1946 die Leitung des Post- und Nachrichtenwesens in der amerikanischen Zone. Im März 1947 gingen seine Aufgaben bereits auf die Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets über. Leiter war Oberpräsident Prof. Dr. ing. Hans Karl Steidle, dessen Mitarbeiter in Personalunion bei der Oberpostdirektion München arbeiteten.
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte:
Archivische Bewertung und Bearbeitung:
Das dem Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes unmittelbar unterstellte Oberpostdirektorium in München übernahm im April 1946 die Leitung des Post- und Nachrichtenwesens in der amerikanischen Zone. Im März 1947 gingen seine Aufgaben auf die Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets über. Das vom Bundesarchiv übernommene Material, das vorwiegend Handakten des Leiters des Oberpostdirektoriums Steidle und nur wenige Sachakten umfaßt, enthält neben allgemeinen Rundschreiben vor allem Niederschriften über Sitzungen des Ausschusses für Post- und Fernmeldewesen des Länderrats sowie des Verwaltungsrates für das Post- und Fernmeldewesen und informiert bruchstückhaft über das Postwesen auch in den beiden anderen Zonen.
2012 wurden vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv München weitere 22 Akten übernommen, die neben der allgemeinen Regelung des Postwesens in der US-Zone auch über das Personalwesen informieren, z.B. hinsichtlich der Entnazifizierung von Postangehörigen und der Wiedergutmachung nationalsozialistischer Unrechts.
Inhaltliche Charakterisierung: Organisation und Dienststellenverwaltung (4), Postwesen in der US-Zone/Bizone (23),
Funk- und Fernmeldewesen einschl. Rundfunk (10), Postscheckdienst und Postsparkasse (3),
Beschaffungswesen (4).
Bem.: Weitere Akten gelangten über die Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen in den Bestand BM
für Post- und Fernmeldewesen (B 257).
Erschließungszustand: Das Findbuch ist in folgende Gruppen gegliedert: 1.) Oberpostdirektorium: Organisation, Dienststellenverwaltung 2.) Postwesen in der US-Zone/Bizone 2.1.) Allgemeines, Beziehungen zur MilREg. und zum Länderrat der US-Zone 2.2.) Haushalts- und Personalfragen 2.3.) Funk- und Fernmeldewesen einschl. Rundfunk 2.4.) Postscheckdienst und Postsparkasse 2.5.) Beschaffungswesen.
Zitierweise: BArch Z 27/...
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte:
Archivische Bewertung und Bearbeitung:
Das dem Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes unmittelbar unterstellte Oberpostdirektorium in München übernahm im April 1946 die Leitung des Post- und Nachrichtenwesens in der amerikanischen Zone. Im März 1947 gingen seine Aufgaben auf die Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets über. Das vom Bundesarchiv übernommene Material, das vorwiegend Handakten des Leiters des Oberpostdirektoriums Steidle und nur wenige Sachakten umfaßt, enthält neben allgemeinen Rundschreiben vor allem Niederschriften über Sitzungen des Ausschusses für Post- und Fernmeldewesen des Länderrats sowie des Verwaltungsrates für das Post- und Fernmeldewesen und informiert bruchstückhaft über das Postwesen auch in den beiden anderen Zonen.
2012 wurden vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv München weitere 22 Akten übernommen, die neben der allgemeinen Regelung des Postwesens in der US-Zone auch über das Personalwesen informieren, z.B. hinsichtlich der Entnazifizierung von Postangehörigen und der Wiedergutmachung nationalsozialistischer Unrechts.
Inhaltliche Charakterisierung: Organisation und Dienststellenverwaltung (4), Postwesen in der US-Zone/Bizone (23),
Funk- und Fernmeldewesen einschl. Rundfunk (10), Postscheckdienst und Postsparkasse (3),
Beschaffungswesen (4).
Bem.: Weitere Akten gelangten über die Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen in den Bestand BM
für Post- und Fernmeldewesen (B 257).
Erschließungszustand: Das Findbuch ist in folgende Gruppen gegliedert: 1.) Oberpostdirektorium: Organisation, Dienststellenverwaltung 2.) Postwesen in der US-Zone/Bizone 2.1.) Allgemeines, Beziehungen zur MilREg. und zum Länderrat der US-Zone 2.2.) Haushalts- und Personalfragen 2.3.) Funk- und Fernmeldewesen einschl. Rundfunk 2.4.) Postscheckdienst und Postsparkasse 2.5.) Beschaffungswesen.
Zitierweise: BArch Z 27/...
Oberpostdirektorium der US-Zone, 1945-1949
66 Aufbewahrungseinheiten; 1,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Vogel: Westdeutschland, Teil III, S. 160 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ