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Verschiedene Regierungspatente
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 3 Die königlich-schwedische Regierung, auch deren Korrespondenz mit Bedienten >> 2.2 3 6 Patente und andere Verordnungen (insbesondere gedruckte)
1656-1674
Enthält: Regierungspatente vom 30. Oktober 1656 bis 29. Dezember 1674 zu folgenden Inhalten: - zum Ausrittverbot der Soldaten aus den Quartieren (1656); zur Ansetzung von Buß-, Bet- und Fasttagen (1660); zur Publizierung des Duell-Patents (1663); zu Wagenfuhren allgemein (1664, auch gedruckt); zum Servis für die Reiter (1664); zum Verbot der Zigeuner oder Ta(r)taren (1664); zur Bestallung des Generalmajors Conrad Mardefeld zum Vizegouverneur in Bremen-Verden (1664); zur Einstellung des sog. Schaf(f)- und Immenbiers (1665 und 1672); zum Verbot der Fackeln oder Windlichter (1665); zum Fastnachttreiben (1667); zum Verbot der Überführung von Soldaten an andere Orte (1667, auch gedruckt); zum Ausreißen der Soldaten (1667); zum Verbot des Verkaufs von Pferdefutter (1667); zur anbefohlenen Reiseroute nach Bremen über Bremervörde, nicht über Zeven (1667); zur Lieferung von Vorspann und Wagenfuhren wegen Durchreise der Fürstin und Regentin Hedwig Sophie von Hessen-Kassel (1667); zur Lieferung von Wagenfuhren wegen bevorstehender Huldigung (1667); zur Lieferung von Wagenfuhren wegen Gewehrtransports (1667); zur Lieferung von Vorspann für den Reichsfeldherrn Carl Gustav Graf Wrangel (1668); zum Brauverbot für Donatare und Amtsbediente in ihren Amtshäusern (1668, mit Anlagen); zum Verbot der fremden Bettler (1668); zur Verpflegung der Pferde der königlichen Garde bzw. der Reiter mit Rauhfutter (1668); zur Straßenräuberei (1668); zur Zensur von Schriften durch die Regierung vor geplanter Drucklegung (1669); zur militärischen Exekution (1669); zu Osterfeuer, Maigräfschaft und Pfingstbier (1670); zum Verbot des Verspielens von Gegenständen (1673); zur Mannzahlausschreibung (1674)
Verzeichnung
Mardefeld, Conrad, Generalmajor, Vizegouverneur, Bremen-Verden Hedwig Sophie, Fürstin u. Regentin von Hessen-Kassel Wrangel, Carl Gustav Graf, Reichsfeldherr
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.