1607 April 23 Gebrüder Raphael, Heinrich und Georg Conrad von Helmstatt sowie Christoph Senfft von Sulburg im Namen s. Frau Anna geb. von Helmbstatt und Walter von Zandt (Zannth), markgr. badischer Obervogt zu Pforzheim an Stelle der Kunigunde von Reitzenstein geb. v. Helmstatt bekennen, daß sie ihrem Schwager Wilhelm Sturmfeder von und zu Oppenweiler für 1600 fl die von ihrer Schwester, der verst. Clara Anna Sturmfeder geb. v. Helmstatt, ererbten Lehen und Eigengüter zu Oppenweiler, nämlich eine neuerbaute Behausung, Scheuer, Hofreite und Garten zwischen Wilhelm Sturmfeder Hofgarten und der gemeinen Gasse gelegen, sowie 6 Morgen Acker in drei Zelgen auf dem Bühelfeld, ein Tagwerk Wiesen bei der Gern an der Murr, die insgesamt neben dem täglichen Dienst jährlich 12 Schilling, 2 Sommer-, eine Rauchhenne und 50 Eier zinsen, ferner 2 Morgen Eigenacker, der Kalgacker gen., am Fröschbächlin, desgl. 3/4 Eigenacker am Schneckenberg, 6 Morgen Eigenacker außen am Bühelfeld aneinander in 3 Zelgen, wovon ein Stücklein außen am Wald der Gemeinde Oppenweiler jährlich 3 Schilling zinst, 3 1/2 Morgen Eigenacker in vier Stücken auf den Gaaben, die künftig brachliegen, ein Tagwerk eigener Wiesen außen am Rorbach, zinst der Herrschaft Württemberg jährlich zu Martini 8 Schilling h, ein Morgen Wiesen am Radensee, der den Sturmfeder jährlich 7 Schilling und 2 Sommerhühner, der Herrschaft Württemberg 2 Schilling h zinst und schließlich 3/4 eigener Weingarten am Weingartsberg zwischen Ulrich Jungen und Martin Bürcklin gelegen, zu näher angegebenen Zahlungsbedingungen verkauft haben. Sg.: Die fünf A. Or., Perg. RV: "Inermelte Kaufsum ist ganz und gar vermeg der Quittung abzahlt."