Ehevertrag zwischen dem verwitweten Ballenbinder Christian Friedrich Stollmeyer und der ledigen Maria Magdalena Kniehahn. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Sara geborene Zuckdenriegel die drei Kinder Elisabeth, Johann David und Christian Friedrich. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Vorgesetzten der Kürschnerzunft Johann Stoll und des Färbers Jakob Maurer als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Binders Emanuel Fleischlen und des Handwerksknechts Johann Jakob Henke als Pfleger der Braut.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Ballenbinder Christian Friedrich Stollmeyer und der ledigen Maria Magdalena Kniehahn. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Sara geborene Zuckdenriegel die drei Kinder Elisabeth, Johann David und Christian Friedrich. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Vorgesetzten der Kürschnerzunft Johann Stoll und des Färbers Jakob Maurer als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Binders Emanuel Fleischlen und des Handwerksknechts Johann Jakob Henke als Pfleger der Braut.
A Urk. Heiratsverträge, 706
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1794 August 18.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Christian Friedrich Stollmeyer und Maria Magdalena Kniehahn
Siegler: Die Ratsherren Johann Christoph von Heilbronner, Ludwig Christian Karl Leopold von Wölckern auf Kalchreuth [Lkr. Erlangen-Höchstadt], Georg Ludwig Strauß und Johann Matthäus Scheifelen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 8 (18./19. Jh.); N. 605 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz der Braut vom 15. August 1794
Datum: So geschehen Ulm, den 18. augusti 1794.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Christian Friedrich Stollmeyer und Maria Magdalena Kniehahn
Siegler: Die Ratsherren Johann Christoph von Heilbronner, Ludwig Christian Karl Leopold von Wölckern auf Kalchreuth [Lkr. Erlangen-Höchstadt], Georg Ludwig Strauß und Johann Matthäus Scheifelen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 8 (18./19. Jh.); N. 605 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz der Braut vom 15. August 1794
Datum: So geschehen Ulm, den 18. augusti 1794.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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