Maximilian Philipp Freiherr von Wildenau zu Schwarzenfeld, Regierungsrat zu Amberg und Pfleger zu Rieden, verkauft dem Dr. theol. Johann Heinrich Werner, Geistlicher Regierungsrat, Kirchenkommissarius, Dechant und Stadtpfarrer zu Amberg, eine in Kreyth bei Rieden gelegene Gült von je 15 Amberger Viertel Korn und Hafer (Steuer zum Klosterrichteramt Endsdorf 200 Gulden) und den Getreide-, Grün- und Blutzehnt von dem Hof des Endsdorfer Untertanen Leonhard Tretter zu Dohnhaim (Steuer 130 Gulden järlich) und quittiert diesem den Empfang von 540 Gulden Kaufsumme und 330 Gulden Steuer. Der Stadtpfarrer hatte Gült und Zehnt aus den im Pflegamt Rieden gelegenen Johann Andre Baron Blumenthal'schen Allodilagütern meistbietend für das von ihm gestiftete Waisenhaus in Amberg ersteigert. Je 5 Viertel der Gült leisten Mathias Spies, Konrad Reinwald und Jacob Müller, alle zu Ensdorf.

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Staatsarchiv Landshut
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