Pfründbett im St.Elisabeth-Spital und Marienaltar in der Elisabethkapelle
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E 49/II Nr. 649
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1334 - 1724
Enthält:
1. Extrakt aus dem Holzschuherbuch bezüglich des Pfründbetts im Elisabeth-Spital. Vergleich 1502, 1514 Vorhang mit Holzschuherwappen und den Jahreszahlen 1339 und 1502. Am Bett befindet sich ein Behältnis, worin man seine Habseligkeiten verwahren kann. 1724 Augenschein genommen: Das Bett steht im Weiber-Spital unter dem Gewölbe zuunterst an der Schiedmauer bei dem Fenster auf die Gasse, wo man zwischen St.Jakob (und dem Spital) in Richtung Spittlertor geht. Am Kopfbrett des Bettes war das alte Holzschuherwappen gemalt, darüber "Gestifft MCCCXXXIX" und beim Holzschuherschild 1576. Vorhang vorhanden, aber nur 1576 im Wappen, also wohl unter Veit H renoviert.
2. und 3.: Memorial (Konzept plus nicht ausgeführte Reinschrift) des Veit Hieronymus H, Stiftungspflegers, an den Rat, 1719 Mai 6. Der Deutsche Orden will am Spital und an der Elisabethkapelle bauliche Änderungen vornehmen. Bitte um Hilfe, da dadurch das gestiftete Pfründbett im Spital, sowie der gleichfalls von den Holzschuhern gestiftete Marienaltar in der Elisabethkapelle samt silbernem Altarblatt, die Jungfrau Maria darstellend, beeinträchtigt werden könnten.
4.: Extrakt aus dem Ratsverlass 1719 Mai 8: Der Baumeister soll einen Augenschein vornehmen und darauf hinweisen, dass ohne Zustimmung der Holzschuher nichts an deren Stiftungen verändert werden dürfe. Darauf:
Extrakt des Augenschein-Berichts, 1719 Mai 10: Man erfuhr, dass nicht beabsichtigt werde, mit dem Altar und Bild irgendwelche Veränderung vorzunehmen.
5.: Kopie des Vertrags von 1502: Wolfgang Eisenhover, Landkomtur der Ballei Franken und Komtur zu Ellingen bestätigt folgende, zwischen Spitalmeister Ernst von Gültlingen und Georg H, getroffene Einigung: Die H behaupteten eine Stiftung von mehreren Pfründbetten. Man einigte sich auf 1 Bett (Lagebeschreibung wie oben, 1.).
6.: Genealogischer Entwurf: Generationen 8 bis 10. Friedrich H an der Brücke, lebte 1343, starb vor 1357, Gemahlin: Adelheit Ortliebin, stiftet 1361 1 Siechbett bei St.Johannis (siehe Nr.652). Berthold d.Ä. H, stirbt 1334, Gemahlinnen: eine Mufflin oder Neumärckerin, eine Gräfin von Wolfsberg, Gerhaus Pilgramin von Eyb. - Berthold d.J. H, des Rats 1350, 1354 bis 1365. Stifter der Frühmesse in Obereschenbach 1371, Gemahlin Elisabeth, Tochter des Friedrich Pömer und einer Seckendörferin. Friedrich H, Deutschordensherr 1374 und Spitalmeister zu St.Elisabeth, Stifter des Pfründbetts, der täglichen Messe auf St.Thomas und Unser Frauen Altar, sowie in St. Jakob, des Jahrtags bei den Kartäusern und in St. Katharina. Stirbt 1400.
1. Extrakt aus dem Holzschuherbuch bezüglich des Pfründbetts im Elisabeth-Spital. Vergleich 1502, 1514 Vorhang mit Holzschuherwappen und den Jahreszahlen 1339 und 1502. Am Bett befindet sich ein Behältnis, worin man seine Habseligkeiten verwahren kann. 1724 Augenschein genommen: Das Bett steht im Weiber-Spital unter dem Gewölbe zuunterst an der Schiedmauer bei dem Fenster auf die Gasse, wo man zwischen St.Jakob (und dem Spital) in Richtung Spittlertor geht. Am Kopfbrett des Bettes war das alte Holzschuherwappen gemalt, darüber "Gestifft MCCCXXXIX" und beim Holzschuherschild 1576. Vorhang vorhanden, aber nur 1576 im Wappen, also wohl unter Veit H renoviert.
2. und 3.: Memorial (Konzept plus nicht ausgeführte Reinschrift) des Veit Hieronymus H, Stiftungspflegers, an den Rat, 1719 Mai 6. Der Deutsche Orden will am Spital und an der Elisabethkapelle bauliche Änderungen vornehmen. Bitte um Hilfe, da dadurch das gestiftete Pfründbett im Spital, sowie der gleichfalls von den Holzschuhern gestiftete Marienaltar in der Elisabethkapelle samt silbernem Altarblatt, die Jungfrau Maria darstellend, beeinträchtigt werden könnten.
4.: Extrakt aus dem Ratsverlass 1719 Mai 8: Der Baumeister soll einen Augenschein vornehmen und darauf hinweisen, dass ohne Zustimmung der Holzschuher nichts an deren Stiftungen verändert werden dürfe. Darauf:
Extrakt des Augenschein-Berichts, 1719 Mai 10: Man erfuhr, dass nicht beabsichtigt werde, mit dem Altar und Bild irgendwelche Veränderung vorzunehmen.
5.: Kopie des Vertrags von 1502: Wolfgang Eisenhover, Landkomtur der Ballei Franken und Komtur zu Ellingen bestätigt folgende, zwischen Spitalmeister Ernst von Gültlingen und Georg H, getroffene Einigung: Die H behaupteten eine Stiftung von mehreren Pfründbetten. Man einigte sich auf 1 Bett (Lagebeschreibung wie oben, 1.).
6.: Genealogischer Entwurf: Generationen 8 bis 10. Friedrich H an der Brücke, lebte 1343, starb vor 1357, Gemahlin: Adelheit Ortliebin, stiftet 1361 1 Siechbett bei St.Johannis (siehe Nr.652). Berthold d.Ä. H, stirbt 1334, Gemahlinnen: eine Mufflin oder Neumärckerin, eine Gräfin von Wolfsberg, Gerhaus Pilgramin von Eyb. - Berthold d.J. H, des Rats 1350, 1354 bis 1365. Stifter der Frühmesse in Obereschenbach 1371, Gemahlin Elisabeth, Tochter des Friedrich Pömer und einer Seckendörferin. Friedrich H, Deutschordensherr 1374 und Spitalmeister zu St.Elisabeth, Stifter des Pfründbetts, der täglichen Messe auf St.Thomas und Unser Frauen Altar, sowie in St. Jakob, des Jahrtags bei den Kartäusern und in St. Katharina. Stirbt 1400.
Archivale
Indexbegriff Person: Eisenhofen, Wolfgang von, Landkomtur der Deutschordensballei Franken
Indexbegriff Person: Gültlingen, Ernst von (Spitalmeister)
Indexbegriff Person: Holzschuher, Adelheit geb Ortlieb
Indexbegriff Person: Holzschuher, Berthold d.Ä.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Berthold d.J.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Elisabeth geb Pömer
Indexbegriff Person: Holzschuher, Fritz
Indexbegriff Person: Holzschuher, Fritz III. an der Brücke
Indexbegriff Person: Holzschuher, Georg
Indexbegriff Person: Holzschuher, Gerhaus geb Pilgram von Eyb
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit Hieronimus
Indexbegriff Person: Muffel, N (Frau des Berthold d Ä Holzschuher)
Indexbegriff Person: Neumarkt, N von siehe Muffel
Indexbegriff Person: Pömer, Friedrich
Indexbegriff Person: Seckendorff, N (Frau des Berthold d J Holzschuher)
Indexbegriff Person: Wolfsberg, N (Frau des Berthold d Ä Holzschuher)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stiftungen Allgemeines
Indexbegriff Person: Gültlingen, Ernst von (Spitalmeister)
Indexbegriff Person: Holzschuher, Adelheit geb Ortlieb
Indexbegriff Person: Holzschuher, Berthold d.Ä.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Berthold d.J.
Indexbegriff Person: Holzschuher, Elisabeth geb Pömer
Indexbegriff Person: Holzschuher, Fritz
Indexbegriff Person: Holzschuher, Fritz III. an der Brücke
Indexbegriff Person: Holzschuher, Georg
Indexbegriff Person: Holzschuher, Gerhaus geb Pilgram von Eyb
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit
Indexbegriff Person: Holzschuher, Veit Hieronimus
Indexbegriff Person: Muffel, N (Frau des Berthold d Ä Holzschuher)
Indexbegriff Person: Neumarkt, N von siehe Muffel
Indexbegriff Person: Pömer, Friedrich
Indexbegriff Person: Seckendorff, N (Frau des Berthold d J Holzschuher)
Indexbegriff Person: Wolfsberg, N (Frau des Berthold d Ä Holzschuher)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stiftungen Allgemeines
Brücke, an der
Elisabethspital
Ellingen
Kartäuserkloster
Obereschenbach
St. Elisabeth
St. Elisabeth - Marienaltar
St. Elisabeth - Thomasaltar
St. Elisabeth-Kirche
St. Elisabeth-Spital
St. Jakobskirche
St. Johannis, Siechkobel
St.Katharina
Pfründbett
Stiftung
Spital
Deutschherr
Spitalmeister
Landkomtur, Deutschordensballei Franken
Vergleich
Vorhang
Holzschuherwappen
Jahreszahl
Holzschuherbuch
Extrakt
Kopie
Bericht
Ratsverlass
Augenschein
Baumeister
Lagebeschreibung
Altarstiftung
Marienaltar
Marienbild silbern
Altarblatt silbern
Bauvorhaben
Genealogie
Frühmesse
Messstiftung
Jahrtagstiftung
Wappen, Holzschuher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ