Nachdem Johannes (III. Simon), Propst des Augustinerchorherrenstifts St. Michael zu den Wengen in Ulm, mit Wissen und Zustimmung seiner Konventualen der Stadt ein beim Neuen Tor an der Stadtmauer gelegenes Haus samt Hofreite, bisher die Kelter genannt, um einen gewissen Preis verkauft hat (Hinweis auf eine Verkaufsurkunde vom 1. Dezember 1607), versprechen Bürgermeister und Rat mit Bezug darauf, dass das in Rede stehende Gebäude für die um den St. Michaelsberg begüterten Weinbauern vor vielen Jahren zu einer Kelter ausgebaut worden ist, das Wengenstift gegen eventuelle Forderungen der Weinbauern nach Errichtung einer neuen Kelter zu vertreten und notfalls selbst an einem geeigneten Ort für Ersatz zu sorgen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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