Peter Berg von Jungingen [Stadt Ulm] musste bisher an Guardian und Konvent des Franziskanerklosters ("des gotzhuses zu/o/ den Barfu/o/szen") in Ulm [abgegangen, Bereich westlicher Münsterplatz, Lagerbuch Nr. 150] von Gütern des Konrad Sunlin von Jungingen einen jährlichen Zins von 3 Pfund Heller entrichten. Bei den Gütern handelte es sich um Wiesen und Äcker in Thalfingen [Gde. Elchingen/Lkr. Neu-Ulm], Jungingen und Ulm, und der Zins war für einen Jahrtag der Familie Gregg bestimmt. Diesen Zins hat er nun mit Zustimmung der Franziskaner auf andere Güter, nämlich 6 Jauchert Äcker in der Gemarkung Jungingen, gelegt. Er verpflichtet sich, künftig den Zins von diesen Äcker jedes Jahr zu entrichten, und zwar zu Hälfte am 24. Juni ("vff sant Johanns tage zu/o/ sunnwenden") und zur Hälfte am 27. Dezember ("vff sant Johanns tage in den Wyhenna/e/chten"). Die Äcker erhält er vom Franziskanerkloster zu Erbrecht verliehen, wobei diesem bei Besitzwechseln eine Weglöse und ein Handlohn zusteht.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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